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Deutschsprachige Theater wollen Ukrainern helfen

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Mehr als 70 Theater und Kulturinstitutionen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein wollen ukrainische Theaterkünstlerinnen und -künstler unterstützen. Dazu haben sie am Montag eine Absichtserklärung unterzeichnet und an das Kulturministerium der Ukraine übermittelt, wie am Montag mitgeteilt wurde.

„Wir werden alles dafür tun, dass ukrainische Theaterkünstler:innen die Möglichkeit haben, ihre Kunst in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein auszuüben“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. „In Zeiten, in denen ukrainische Theater vorübergehend ihrer Stimme, ihrer Bühnen und ihres Publikums beraubt sind, müssen wir ihnen eine Plattform für den künstlerischen Ausdruck auf den Bühnen und in den Theaterhäusern Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Liechtensteins bieten.“

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„Mit dieser Absichtserklärung bringen wir, die unterzeichnenden Kulturorganisationen, unsere Absicht zum Ausdruck, ukrainische Theaterkünstler:innen in unseren Häusern zu empfangen, zu beherbergen und aufzuführen, um die ukrainische Theaterarbeit für die europäische Gemeinschaft sichtbar zu machen“, heißt es. Die Ukraine wird deshalb aufgefordert, „Künstlern aller Geschlechter zu gestatten, die notwendigen grenzüberschreitenden Reisen zu unternehmen, um ihre Arbeit außerhalb der Ukraine fortzusetzen“.

„Die europäische Kunstgemeinschaft wird zu diesem Krieg nicht schweigen und sich auch nicht an Russlands Leugnung des Krieges beteiligen. In einem Europa des 21. Jahrhunderts, das für Freiheit, Demokratie und eine offene Gesellschaft steht, betrifft jeder kriegerische Akt uns als eine Gemeinschaft mit tief verwurzelten gemeinsamen Werten unmittelbar“, wird in der Erklärung festgehalten.

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Zu den Unterzeichnern gehören die renommiertesten Bühnen des deutschen Sprachraumes, darunter etwa das Residenztheater München, das Berliner Ensemble, das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg oder das Schauspielhaus Zürich. Aus Österreich an der Aktion beteiligt sind das Institut für Sprachkunst der Wiener Universität für angewandte Kunst, das Kosmos Theater Wien, das Linzer Landestheater, das Schauspielhaus Graz, das Tiroler Landestheater, die Wiener Festwochen, die Salzburger Festspiele und die Wiener Wortstaetten.

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