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Ried gegen Altach - WSG Tirol gegen Ärger des Trainers

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In der Fußball-Bundesliga stehen am Samstag um 17.00 Uhr zwei Partien der Qualifikationsgruppe auf dem Spielplan. Für die SV Ried wäre mit einem Heimsieg gegen Schlusslicht Altach das Abstiegsgespenst bereits so gut wie verjagt. Für die WSG Tirol geht es im Heimspiel gegen die Admira um Wiedergutmachung nach dem 0:6-Debakel beim LASK. WSG-Coach Thomas Silberberger drohte im Vorfeld seinen Schützlingen bei mangelndem Leistungswillen mit dem Rauswurf aus dem Kader.

Ein 0:6 verraucht bei Silberberger nicht so schnell. Nach dem Debakel zum Auftakt der Qualifikationsgruppe gegen den LASK nahm der WSG-Langzeittrainer seine Mannschaft mit scharfen Worten in die Pflicht. „Es ist Wiedergutmachung angesagt. Wer gegen die Admira nicht bereit ist, wird mit Sicherheit sein letztes Spiel im Dress der WSG bestreiten“, sagte Silberberger. „Ich schicke sie mit dem Taxi nach Hause, wenn sie am Samstag nicht marschieren.“ Ausdrücklich ausgenommen wurde nur Kapitän Ferdinand Oswald. Dieser sei „der einzige neben mir, der für den Verein durchs Feuer geht“, so Silberberger.

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Admira-Trainer Andreas Herzog muss seine Sieger-Elf vom 2:0 gegen Ried unfreiwillig umbauen. Offensivmann Marlon Mustapha und Linksverteidiger Leonardo Lukacevic sind krank, zudem fehlt Innenverteidiger Luan nach Muskelfaserriss. „Die Tiroler werden nach der letztwöchigen Niederlage alles hineinschmeißen. Wir müssen von der ersten Minute an gewappnet sein“, warnte Herzog. Zwei Punkte liegt seine Mannschaft vor dem kommenden Gegner. Zwei bemerkenswerte Serien stehen auf dem Prüfstand: Die WSG ist gegen die Admira seit sieben Ligaspielen ungeschlagen. Die Südstädter hingegen sind seit sechs Auswärtsspielen unbesiegt.

Die bei der Admira in der Vorwoche unterlegene SV Ried könnte am Samstag mit einem Heimsieg gegen den Tabellenletzten Altach frühzeitig fast alle Abstiegssorgen loswerden. Gewinnen die Oberösterreicher in der 2. Runde der Qualifikationsgruppe, beträgt der Abstand zu den schwach punktenden Altachern schon zehn Punkte. „Mit einer Niederlage würde Altach näher an uns heranrücken, mit einem Sieg hätten wir einen richtig guten Abstand zu ihnen“, weiß Ried-Trainer Robert Ibertsberger.

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Die Altacher schöpften mit einem 0:0 in Unterzahl gegen Hartberg nach zuvor zehn Niederlagen in Serie neuen Mut. „Ich habe zum ersten Mal seit ich da bin eine Mannschaft gesehen, die so mit Herz und Seele auf dem Platz war, dass sie endlich auch das Wettkampfglück auf ihrer Seite hatte“, sagte Trainer Ludovic Magnin. Will Altach nach acht Jahren im Oberhaus aber nicht wieder absteigen, sind Punkte vonnöten. Vier Punkte fehlen auf das rettende Ufer.


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