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Biathletin Hauser verpatzt mit letztem Schuss Siegchance

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Lisa Hauser hat am Sonntag mit einem Fehler beim 20. Schuss ihre Chance auf den Weltcup-Sieg beim Biathlon-Saisonfinale in Oslo vergeben. Die 28-jährige Tirolerin lag im abschließenden Massenstart-Rennen über 12,5 km auf dem Holmenkollen bis zum letzten Schießen in Führung, am Ende schaute für Hauser allerdings nur der achte Platz mit 15,4 Sekunden Rückstand auf Siegerin Justine Braisaz-Bouchet (FRA) heraus. Diese kam nach zwei Fehlschüssen in 35:20,8 Minuten ins Ziel.

„Ganz klar tut der letzte Schuss heute schon ein bisschen weh. Ich wäre natürlich gerne noch einmal auf das Podium gekommen und hatte auch eine richtig gute Ausgangsposition dafür“, meinte Hauser in einer ÖSV-Aussendung. „Dass ich dann diesen letzten Schuss verfehle, ist schon ein wenig bitter.“

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Hauser durfte sich aber über den dritten Gesamtrang im Weltcup freuen. Die Massenstart-Weltmeisterin des Vorjahres hatte über eine ganze Saison noch nie so gut bilanziert wie nach dieser Olympia-Saison. Dunja Zdouc landete als zweite Österreicherin auf Platz 18.

Die Freude Hausers über Rang drei überwog nach der Enttäuschung über den verpatzten Saison-Abschluss-Schuss. „Es war heute das große Ziel, den dritten Platz im Gesamtweltcup zu verteidigen. Das hat mich jetzt zum Schluss auch ein bisschen nervös gemacht, denn ich wurde sehr oft darauf angesprochen und ich wusste, dass Hanna (Öberg, Anm.) sehr stark ist. Dieser dritte Platz im Gesamtweltcup ist jetzt einfach ein Traum.“

Beim Massenstart der Männer holte Sivert Guttorm Bakken nach einer fehlerfreien Schussleistung seinen ersten Weltcupsieg 0,5 Sekunden vor seinem norwegischen Landsmann Sturla Holm Laegreid (2 Schießfehler) und 13,4 vor Emilien Jacquelin (FRA/2). Laegreid holte sich damit im Finish noch den zweiten Gesamtrang hinter Quentin Fillon Maillet (FRA). Die kleine Kugel für den Massenstart-Weltcup ging an Newcomer Bakken.

Österreichs bester Biathlet war einmal mehr der 39-jährige Simon Eder, der sich mit nur einem Schießfehler im Finish noch auf Platz zehn kämpfte. Ihm fehlten 1:01,8 Minuten auf den Sieger. Zweiter ÖSV-“Skijäger“ im Feld war Felix Leitner, der nach insgesamt vier Strafrunden mit 3:12,8 Minuten Verspätung als 24. ins Ziel kam.


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