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Schwächere Beteiligung bei Pfarrgemeinderatswahl

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Die Pfarrgemeinderatswahl hat bei den Stimmberechtigten offenbar eher geringes Interesse gefunden. Bei einem Auszählungsgrad von rund 55 Prozent zeichnete sich eine Beteiligung von knapp 14 Prozent ab. Damit habe man das Ergebnis von vor fünf Jahren nicht ganz halten könnten, meinte die Sprecherin der PGR-Referentinnen und -Referenten Österreichs, Klaudia Achleitner, laut Kathpress.

Das endgültige Ergebnis wird in rund zwei Wochen vorliegen. Bei den letzten beiden Wahlen war die Beteiligung bei knapp 20 Prozent gelegen.

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Ein starker Anstieg der Briefwahl habe dazu geführt, dass dieses Mal rund jede fünfte abgegebene Stimme eine Briefstimme war, wie Achleitner mitteilte. Dies sei auch auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Als besonders erfreulich sieht man, dass der Anteil der neuen Mitglieder in den Pfarrgemeinderäten bei rund 45 Prozent liegt.

Rund 4,3 Millionen Katholiken waren aufgerufen, bei den österreichweiten Pfarrgemeinderatswahlen ihre Vertreter in den rund 3.000 Pfarren des Landes zu wählen. Wie viele Kandidierende es für die rund 28.000 zu wählenden Sitze in den Pfarrgemeinderäten gibt, wird nicht zentral erfasst. Das Mindestalter der Pfarrgemeinderäte beträgt 16 Jahre.


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