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Fahrer der Todesfahrt in Belgien betrunken

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Der Fahrer des in Belgien in eine Mengenmenge gerasten Wagens war betrunken. Der Alkoholwert lag den Ermittlern zufolge knapp über dem gesetzlichen Grenzwert, wie die Nachrichtenagentur Belga am Montagabend berichtete. Dieser liegt in Belgien bei 0,5 Promille. Ob noch andere Drogen im Spiel waren, war zunächst unbekannt. Der 34-Jährige war am Sonntag in Strépy-Bracquegnies mit seinem Auto bei einer Karnevalsveranstaltung in eine Menschenmenge gerast, sechs Menschen starben.

Zudem befanden sich am Montag noch zehn Menschen in kritischem Zustand. Der Belgier italienischer Herkunft saß mit seinem 32-jährigen Cousin im Unglücksauto. Die genaue Ursache für den Vorfall war am Montag weiter unklar. Bereits am Sonntagvormittag hatte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gesagt, dass es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe.

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Laut Belga soll sich der Mann im Internet selbst als Raser bezeichnet haben. Zudem sei ihm in der Vergangenheit der Führerschein entzogen worden, er habe aber alle nötigen Prüfungen abgelegt, um ihn wiederzuerlangen. Die Untersuchungshaft des Fahrers und Beifahrers endet demnächst. Bis dahin muss über einen Haftbefehl entschieden werden. Derzeit wird den Angaben zufolge wegen Mordes ermittelt, dies könne sich aber noch ändern.

Ermittler erhofften sich zudem noch Erkenntnisse aus der Untersuchung des Autos, insbesondere darüber, warum der Wagen ungebremst in die Menschenmenge fuhr. Dabei geht es etwa um die Frage, ob eine Technik zur Verhinderung von Zusammenstößen deaktiviert worden ist, wie ein Ermittler Belga zufolge im Fernsehen sagte.


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