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Ukraine-Benefizkonzert am Heldenplatz mit Maskenpflicht

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Am Sonntag ab 13 Uhr steigt am Wiener Heldenplatz das nächste große Ukraine-Benefizkonzert. Über den Tag verteilt rechnen die Veranstalter mit bis zu 100.000 Besucherinnen und Besuchern. „Wir gehen davon aus, dass zum Lichtermeer, wenn die ukrainische Hymne gespielt wird, um die 50.000 Menschen gleichzeitig vor Ort sein werden“, so Daniel Landau zur APA. Zu den Hauptacts zählen Folkshilfe und Wanda, wie schon im Happel-Stadion gibt es auch eine Rede des Bundespräsidenten.

Der Eintritt ist frei, unter dem Motto „YesWeCare“ werden jedoch Spenden für die Kriegsopfer der Ukraine gesammelt. Der gesamte Betrag wird den Organisationen SOS-Kinderdorf und Nachbar in Not übergeben. „Außerdem sind alle gebeten, möglichst neue und kleine Kuscheltiere mitzunehmen und zu spenden. Das SOS-Kinderdorf kümmert sich dann darum, dass die Tiere den Kindern übergeben werden. Das sagt nämlich ‚YesWeCare‘: Du bist nicht egal“, so Landau.

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Dieses Motto gilt auch für die Besucher: „Aufgrund der aktuellen Situation wollen wir eine FFP2-Maskenpflicht durchsetzen. Alles andere schien mir unverantwortlich. Wir werden auch Masken verteilen und alle inständig bitten, aufeinander Rücksicht zu nehmen, insbesondere da, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann“, sagte Landau, der am Freitag die Rednerliste „noch in the flow“ sah. „Aber wir freuen uns sehr über die Reden von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer und Vertreterinnen und Vertreter der NGOs. Außerdem hoffen wir auf eine Livezuspielung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Das wird aber eine knappe Geschichte.“ Höhepunkt soll das Lichtermeer gegen 20 Uhr werden.

Die Liste der musikalischen Acts reicht von Strandhase, Filiah und Lou Asril bis Cari Cari, Ina Regen, Garish, Oska, Folkshilfe, Kurt Ostbahn und Wanda, deren Auftritt gegen 22.20 Uhr avisiert ist. Doch alles sei im Fluss, sagte Daniel Landau: „Es ist noch nicht alles fix, wir warten noch auf die eine oder andere Zusage, es sind also noch Überraschungen möglich. Unter anderem ist es auch noch nicht fix, dass Kurt Ostbahn sich bereits vollständig von seiner Covidinfektion erholt hat.“ Allen spricht er ein großes Dankeschön aus: „Es ist ein trauriger Anlass, aber ich bin persönlich beeindruckt von der breiten positiven Solidarität der Musikbranche und der Medien, ich finde das bemerkenswert.“

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Auf Puls 24 lässt sich das Benefizkonzert von 13 bis 23 Uhr als Liveberichterstattung verfolgen. Das von der ProSiebenSat.1Puls4-Gruppe produzierte Signal wird aber auch von anderen Sendern übernommen. So streamt der ORF das Konzert live in seiner TVthek und berichtet aktuell in ORF 1, ORF 2, Ö3, FM4 und dem Landesstudio Wien. W24 und krone.tv bieten Livestreams.

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