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Ermittlungen um Tod von Pflegeheimbewohnern in NÖ

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Im Zusammenhang mit dem Tod von vier Bewohnern eines privat geführten Pflegeheims im Raum St. Pölten hat die Staatsanwaltschaft in der niederösterreichischen Landeshauptstadt Ermittlungen aufgenommen. Entsprechende Medienberichte wurden am Freitag auf Anfrage bestätigt. Im Raum stehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung sowie der fahrlässigen Körperverletzung in mehreren Fällen, teilte ein Sprecher der Anklagebehörde mit.

Es seien drei Obduktionen durchgeführt worden, auf die Gutachten werde gewartet. Warum bei vier gegenständlichen Todesfällen dreimal eine Autopsie vorgenommen wurde, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten damit, dass in einem Fall bereits eine Einäscherung stattgefunden habe und deshalb naturgemäß keine Obduktion mehr möglich sei. Weitere Details wurden nicht genannt. Verwiesen wurde darauf, dass aktuell noch Vernehmungen auf dem Programm stehen würden. Offen blieb indes auch, ob die Ermittlungen zunächst gegen unbekannte Verdächtige oder bereits gegen konkrete Beschuldigte geführt werden.

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„Durch Erkrankungen und behördlich angeordnete Quarantäne-Maßnahmen kam es im Februar zu einem Mitarbeiter-Engpass. In dieser Zeit mussten vier hochbetagte Bewohner ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht werden, wo sie verstarben“, wurde die Leiterin des betroffenen Pflegezentrums von den „NÖN“ („Niederösterreichische Nachrichten“) zitiert. Die Lage bei den Beschäftigten habe sich allerdings rasch stabilisiert.

Auch die „Kronen Zeitung“ (Freitagsausgabe) berichtete davon, dass nicht ausgeschlossen sei, dass es im Pflegeheim wegen der Corona-bedingten Personalsituation an ausreichender Vorsorge gefehlt habe. Erhebungen seien ins Rollen gekommen, weil Ärzte im Universitätsklinikum St. Pölten auf den bedrohlichen Gesundheitszustand eines ins Spital eingelieferten Heimbewohners aufmerksam gemacht hatten. Für die private Pflegeeinrichtung gelte nun ein Aufnahmestopp.

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