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14 Feuerwehren bei Waldbrand in NÖ im Einsatz

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Im Bezirk Zwettl hat am Samstag ein Waldbrand für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. 14 Wehren kämpften bei Niederplöttbach mit 170 Mitgliedern gegen die Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich vor allem aufgrund des Windes schwierig, weil dieser das Feuer immer wieder anfachte, sagte Bezirksfeuerwehrkommandant Ewald Edelmaier im Gespräch mit der APA. Die Brandursache war vorerst noch unklar, mitgespielt haben dürfte aber die anhaltende Trockenheit.

Im Zuge der Löscharbeiten wurden laut Edelmaier entlang der Forstwege Verteidigungslinien aufgebaut. Dort wurden die Wege bewässert, um zu verhindern, dass der Brand auf weitere Teile des Waldes oder auf Felder übergreift. Aufgrund des Windes gelang das aber nicht immer, sagte Edelmaier. Erschwerend komme außerdem dazu, dass man im Wald nur die Wege befahren könne. Das Verlassen dieser sei strikt verboten.

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Aufgrund der Trockenheit herrscht in Niederösterreich schon seit Tagen Waldbrandgefahr. Diese sorgte am Samstag auch für weitere Feuerwehreinsätze bei kleineren Flur- und Waldbränden. Im Bezirk Neunkirchen etwa forderte ein Waldbrand bei Föhrenau und Gloggnitz am Nachmittag fünf Feuerwehren.

Auch in den vergangenen Wochen war es im Bundesland bereits mehrfach zu Waldbränden gekommen. Deshalb wurde in allen Bezirken eine Waldbrandverordnung erlassen. Damit ist Rauchen und das Entzünden von Feuer im Wald und in Waldnähe derzeit verboten. Verstöße werden mit Verwaltungsstrafen bis zu 7.270 Euro oder vier Wochen Freiheitsstrafe geahndet.


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