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Salzburg fehlt noch ein Sieg zum Finaleinzug

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Red Bull Salzburg hat sich vier Matchpucks für den Finaleinzug aufgelegt. Die „Eisbullen“ besiegten die Vienna Capitals am Montag vor heimischem Publikum klar mit 4:0. Der Meisterschaftsfavorit stellte damit in der „best of seven“-Serie der ICE-Liga auf 3:0. In der zweiten Halbfinal-Serie liegt der VSV nach einer 0:4-Heimniederlage gegen Fehervar 1:2 zurück.

Bei den zuletzt von Corona und Verletzungen gebeutelten Caps kehrten neben Headcoach Dave Barr drei Spieler zurück, darunter Topscorer Nicolai Meyer und Goalie Bernhard Starkbaum. Das Tor hütete aber wie zuletzt David Kickert. Der war in Wien erst in der Schlussminute zu überwinden gewesen, ließ diesmal im Salzburger Volksgarten aber früh einen haltbaren Schuss von Mike Dalhuisen durch die Beine passieren (4.).

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Auch die Caps hatten (Konter-)Chancen, doch die Gastgeber waren die viel gefährlichere und defensiv stabilere Mannschaft. Nach einigen vergebenen Großchancen behielt Thomas Raffl nach Pass von Peter Schneider gegen Kickert die Oberhand (31.). Der 35-jährige Kapitän sammelte seinen 600. Liga-Scorerpunkt.

Dem Tor war Salzburger Dauerdruck vorausgegangen. Peter Hochkofler (35.) und der Ex-Wiener Ali Wukovits (40.) führten noch vor dem Schlussdrittel die Vorentscheidung herbei. Da war es einerlei, dass die Scharfschützen Brian Lebler und Schneider nun schon einige Spiele ohne Tor sind. Salzburg steuert am Mittwoch (19.15 Uhr) in Wien auf den nächsten „sweep“ (Aufstieg in vier Spielen) nach jenem gegen Znojmo zu.

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Knapper geht es im zweiten Halbfinale zu. Der VSV liegt nach der zweiten Niederlage hintereinander nun 1:2 zurück. Die „Adler“ flogen schon in der 4. Minute in einen Turnover, den Josh Atkinson zur frühen Gäste-Führung abschloss. Ein Doppelschlag im Mitteldrittel brachte die Vorentscheidung zugunsten der Ungarn. Andrew Sarauer im Powerplay (28.) und Timothy Campbell (28.) stellten binnen acht Sekunden auf 3:0.

Die sonst so starke Villacher Offensive machte erstmals seit dem 0:6 im Derby gegen den KAC Ende Jänner keinen Stich. Vielmehr traf für Fehervar Janos Hari noch ins leere Tor (59.) und feierte seinen Goalie Rasmus Tirronen für ein Shutout, wie es in Salzburg auch dessen finnischem Landsmann Atte Tolvanen gelang.


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