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Berlinale Beitrag „AEIOU“ zum Start von Crossing Europe“

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Das Linzer Crossing Europe Festival - erstmals unter Leitung von Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler - eröffnet am 27. April mit Nicolette Krebitz Berlinale-Beitrag „AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe“. Die deutsch-französische Produktion erzählt die Liebesgeschichte einer alternden Schauspielerin und eines jungen Diebes. Die 19. Auflage von Österreichs zweitgrößtem internationalem Filmfestival bietet einen Querschnitt des aktuellen europäischen Filmschaffens.

So thematisieren ebenfalls zum Auftakt des Festivals, das bis 2. Mai dauert, Susana de Sousa Dias und Ansgar Schaefer in dem portugiesischen Dokumentarfilm „Journey to the Sun“ die traumatischen Auswirkungen von Krieg und Vertreibung. Gezeigt wird das Schicksal von Kindern, die aus dem zerbombten Nachkriegs-Wien nach Portugal „verschickt“ wurden. Als weiterer Film am Eröffnungsabend präsentiert der belgische Tribute-Gast Fabrice du Welz die Österreichpremiere seines aktuellen Thrillers „Inexorable“, mit Benoît Poelvoorde als neurotischer Autor mit Schreibblockade.

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Die Nachtsicht-Schiene startet mit dem schaurigen Debütfilm „Hatching“ der finnischen Regisseurin Hanna Bergholm. Abschlussfilm des heurigen Festivals wird ein weiterer Berlinale-Beitrag sein: Annika Pinskes Debütfilm „Alle reden übers Wetter“ erzählt von Clara, die den Sprung von der ostdeutschen Provinz nach Berlin als Dozentin schafft, sich aber mit der Frage auseinandersetzen muss, wie hoch der Preis dafür ist.

Darüber hinaus werden auf dem Festival zahlreiche Filme ihre Österreich-Premieren feiern, die sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen wie Flucht als Folge von Kriegen beschäftigen und auch verstärkt auf die Solidargemeinschaft Europa pochen, umreißen die Leiterinnen das Programm. Stellvertretend dafür steht der deutsche Dokumentarfilm „Nasim“, in dem Ole Jacobs und Arne Büttner die Afghanin Nasim und ihre Familie acht Monate im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos begleiten. Gábor Fabricius Spielfilmdebüt „Erasing Frank“ handelt von einem charismatischen Sänger einer verbotenen Punkband, der vom totalitären Staat zum Schweigen gebracht werden soll. Jan P. Matuszyńskis „Leave no Traces“ beruht auf der wahren Geschichte rund um die Ermordung eines jungen Studenten durch die Militärpolizei im Polen der 1980er und die Vertuschungsversuche seitens des Staates.

Premiere feiert in dem Jahr die Kooperation mit der Video-On-Demand-Plattform für Bibliotheken „filmfriend“ und der Stadtbibliothek Linz, in deren Rahmen eine Kollektion von 18 Filmen früherer Crossing Europe Festivalausgaben ab 31. März online verfügbar sein wird.

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