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23.357 Corona-Neuinfektionen und 40 Todesfälle gemeldet

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Die aktuelle Corona-Kurve zeigt weiter nach unten. Die Ministerium meldeten am Freitag 23.357 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - und somit den niedrigsten Freitagswert seit elf Wochen. Außerdem wurden 40 weitere Todesfälle registriert. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank auf 2.109,2 Fälle pro 100.000 Einwohner. Weiter zurückgegangen ist auch die Zahl der Covid-19-Patientinnen und Patienten in den Spitälern.

Die 23.357 sind der geringste Freitagswert seit 14. Jänner, damals waren es 16.749 weitere Infizierte binnen eines Tages. Der Sieben-Tages-Schnitt ging weiter zurück, er betrug am Freitag durchschnittlich 27.057 tägliche Neuinfektionen. Österreichweit gab es 340.543 laborbestätigte aktive Fälle, um 19.308 weniger als am Tag zuvor.

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Im Krankenhaus liegen derzeit 3.069 Personen, das sind um 117 weniger als am Vortag gemeldet waren. 220 Patientinnen und Patienten werden auf Intensivstationen betreut, das sind um vier weniger als am Donnerstag. Innerhalb der vergangenen Woche ist die Zahl der Schwerkranken um 20 zurückgegangen.

Weiter sehr hoch ist die Zahl der Todesfälle, alleine 40 wurden seit Donnerstag registriert. In der vergangenen Woche waren es 286 Tote, im gesamten März 1.064. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 15.905 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind seit bereits 177,1 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Weiter zurückgegangen ist die effektive Reproduktionszahl. Laut dem Update der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz lag sie nunmehr bei 0,86. Das bedeutet, dass 100 Infizierte statistisch gesehen derzeit 86 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Die effektive Reproduktionszahl liegt in allen Bundesländern unter 1. Vor einer Woche betrug sie noch 0,99. Allerdings betonten die Experten, dass die Anzahl der täglich neudiagnostizierten Fälle in allen Bundesländern weiter auf einem erhöhten Niveau ist.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 3.854.405 bestätigte Fälle gegeben. Als genesen gelten 3.497.957 Personen. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Niederösterreich mit 2.533,6, gefolgt von Wien (2.267,3), Burgenland (2.206,5) und Vorarlberg (2.183,5). Dahinter reihen sich Oberösterreich (2.162,7), die Steiermark (1.930,6), Kärnten (1.812,2), Salzburg (1.806,3) und Tirol (1.318,9).

Der gestrige Donnerstag war der letzte Tag, an dem unbegrenzt getestet werden konnte. Doch die Zahl der Analysen ist schon seit einiger Zeit rückläufig. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 553.810 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 295.428 aussagekräftige PCR-Tests, 7,9 Prozent lieferten positive Ergebnisse. Im Schnitt wurden in der abgelaufenen Woche täglich knapp 408.000 PCR-Analysen durchgeführt, die Positiv-Rate lag bei 6,6 Prozent.

Mit April wird das Impfangebot in ganz Österreich weiter zurückgefahren, die Nachfrage sinkt kontinuierlich. Österreichweit 4.281 Corona-Schutzimpfungen sind am Donnerstag durchgeführt worden, nur 221 davon waren Erststiche. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.815.221 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten, das sind 75,9 Prozent der Gesamtbevölkerung. 53,4 Prozent der Gesamtbevölkerung haben die Booster-Impfung erhalten. Exakt 6.204.775 Menschen und somit 69,1 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz. Allein in der vergangenen Woche haben 11.935 Menschen ihr Impfzertifikate auslaufen lassen, indem sie keine Booster-Impfung in Anspruch nahmen.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 75,3 Prozent. In Niederösterreich haben 71,3 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 69,9 Prozent. Nach Wien (68,2), Tirol (67), Kärnten (66), Salzburg (65,3) und Vorarlberg (65) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 64,7 Prozent.


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