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Mindestens 14 Tote bei schweren Unwettern in Brasilien

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Bei schweren Unwettern sind in Brasilien mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten im Bundesstaat Rio de Janeiro im Südosten des Landes seien auch acht Kinder, teilten die brasilianischen Behörden am Samstag mit. Fünf Menschen würden noch vermisst. Seit zwei Tagen andauernde heftige Regenfälle hatten Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst.

Besonders betroffen war unter anderem die bei Touristen beliebte Stadt Paraty. Dort kamen nach Behördenangaben bei einem Erdrutsch eine Mutter und sechs ihrer Kinder ums Leben. Ein siebentes Kind konnte lebend geborgen werden und wurde ins Krankenhaus gebracht.

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In der Stadt Angra dos Reis starben sechs weitere Menschen, darunter mindestens zwei Kinder. Die dortigen Behörden riefen die höchste Alarmstufe und den Ausnahmezustand aus, nachdem Erdrutsche den Stadtteil Monsuaba verwüstet hatten. Fünf Menschen wurden dort noch vermisst.

In der nordwestlich von Rio de Janeiro gelegenen Gemeinde Mesquita erlitt ein 38-Jähriger einen tödlichen Stromschlag, als er versuchte, eine andere Person vor den Überschwemmungen zu retten.

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Präsident Jair Bolsonaro kündigte auf Facebook die Entsendung von Militärflugzeugen zur Unterstützung der Rettungsarbeiten an. Für die kommenden Tage sind weitere Regenfälle vorhergesagt.

Auch in der Hauptstadt des Bundesstaats, in Rio de Janeiro, verwandelten sich Straßen regelrecht in Flüsse. Die Fluten rissen Autos mit und lösten Erdrutsche aus. Einwohner veröffentlichten in Onlinenetzwerken Videos von kleinen Alligatoren, die durch die überfluteten Straßen schwammen.

In der Regenzeit kommt es in Brasilien häufig zu Überschwemmungen. Experten zufolge wird die Entwicklung durch den Klimawandel verschärft. Vor sechs Wochen erst waren bei heftigen Unwettern in der Stadt Petrópolis im Bundesstaat Rio de Janeiro mehr als 230 Menschen ums Leben gekommen.


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