Entgeltliche Einschaltung

Wahl in Ungarn: Über drei Millionen Wahlbürger stimmten ab

  • Artikel
  • Diskussion

Die Beteiligung an den ungarischen Parlamentswahlen ist am Sonntag um 13.00 Uhr bei 40,01 Prozent gelegen. Bei den Wahlen 2018 betrug die Zahl laut Nationalem Wahlbüro (NVI) 42,3 Prozent. Bisher stimmten über drei Millionen der wahlberechtigten 7.693.857 Bürger ab. Die Oppositionsallianz „Egységben Magyarországért“ (In Einheit für Ungarn) mit Spitzenkandidat Péter Márki-Zay bot indes am Sonntag eine Million Forint (2.716,51 Euro) Belohnung für den Nachweis von Wahlbetrug an.

Wegen befürchteter Unregelmäßigkeiten bei der Parlamentswahl schickte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erstmals mit über 330 Wahlbeobachtern ein großes Team nach Ungarn. Dabei hatte das Ungarische Wahl-Büro (NVI) insgesamt 900 ausländische Wahlbeobachter registriert, die den Urnengang beobachten. Neben den Vertretern der OSZE auch 275 Vertreter vom European Network of Election Monitoring Organizations (ENEMO). Bei den Parlamentswahlen 2018 kamen rund 150 ausländische Wahlbeobachter zum Einsatz.

Entgeltliche Einschaltung

Orban hatte sich nach seiner Stimmabgabe vor Journalisten hinsichtlich des Wahlsieges zuversichtlich gezeigt. Er rechne mit einem „großen Sieg, denn den braucht das Land“, zitierte ihn die Ungarische Nachrichtenagentur MTI. Hinsichtlich der Vorwürfe seiner Russland-Politik betonte Orban, er vertrete die Interessen der ungarischen Nation.

Márki-Zay betonte die Einheit der oppositionellen Allianz. Ihre in vier Jahren entstandene Zusammenarbeit konnte trotz aller Bemühungen des politischen Gegners nicht zerstört werden, betonte der Spitzenkandidat.

TT-ePaper 4 Wochen gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, ohne automatische Verlängerung

TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung