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Mindestens 16 Tote bei schweren Unwettern in Brasilien

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Die Zahl der Toten bei den schweren Unwettern in Brasilien ist auf mindestens 16 gestiegen. In Paraty westlich von Rio de Janeiro wurden sieben Mitglieder einer Familie getötet, als ein Erdrutsch nach heftigem Regen mehrere Häuser am Strand wegriss, wie das Nachrichtenportal G1 am Sonntag berichtete. Im Küstenort Angra dos Reis kamen acht Menschen ums Leben. In der Gemeinde Mesquita nördlich von Rio erlitt ein Mann einen tödlichen Stromschlag.

Mindestens acht weitere Menschen wurden zudem noch immer vermisst. Der Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Cláudio Castro, richtete ein Krisenkabinett ein. Rios Bürgermeister Eduardo Paes rief die Bewohner der Metropole dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben.

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Präsident Jair Bolsonaro hatte auf Facebook die Entsendung von Militärflugzeugen zur Unterstützung der Rettungsarbeiten angekündigt. Für die kommenden Tage sind weitere Regenfälle vorhergesagt.

In der Region hatte es zuletzt immer wieder heftig geregnet. In einigen Ortschaften wurden Rekord-Niederschläge registriert. Auch in der Hauptstadt des Bundesstaats, in Rio de Janeiro, verwandelten sich Straßen regelrecht in Flüsse. Die Fluten rissen Autos mit und lösten Erdrutsche aus. Einwohner veröffentlichten in Onlinenetzwerken Videos von kleinen Alligatoren, die durch die überfluteten Straßen schwammen.

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In der Regenzeit kommt es in Brasilien häufig zu Überschwemmungen. Experten zufolge wird die Entwicklung durch den Klimawandel verschärft. Vor sechs Wochen erst waren bei heftigen Unwettern in der Stadt Petrópolis im Bundesstaat Rio de Janeiro mehr als 230 Menschen ums Leben gekommen. Fast 1.000 Menschen wurden obdachlos.


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