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Van der Poel triumphierte wie 2020 bei Flandern-Rundfahrt

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Der Niederländer Mathieu van der Poel hat zum insgesamt zweiten Mal nach 2020 den belgischen Radklassiker Flandern-Rundfahrt gewonnen. Der 27-jährige Alpecin-Profi setzte sich nach 273 Kilometern mit zahlreichen steilen Rampen und Pflastersteinabschnitten im Sprint einer Viererspitzengruppe durch. Der lange mit Van der Poel führende Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar musste sich nach taktischem Fehler mit Rang vier begnügen.

Der Slowene verzögerte den Schlussantritt gegen den im Sprint überlegenen Van der Poel zu lange und musste sich im Ziel sichtlich über den eigenen Lapsus ärgern. Pogacar hatte bei seinem viel beachteten Flandern-Debüt auf den letzten 50 Kilometern in den Bergaufstücken das Tempo diktiert und dadurch sämtliche Konkurrenten bis auf Van der Poel abgeschüttelt. Den Niederländer wurde der Bergspezialist, der auch schon mehrere große Eintagesrennen gewonnen hat, aber nicht los. Durch taktisches Geplänkel auf der Zielgeraden in Oudenaarde schlossen dann auch noch Vizeweltmeister Dylan van Baarle (2./NED/Ineos) und Valentin Madouas (3./FRA/Groupama) wieder auf.

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Van der Poel jubelte zwei Wochen nach seinem Comeback-Rang drei bei Mailand-Sanremo über seinen zweiten Ronde-Erfolg. Im Vorjahr hatte er sich hinter dem Dänen Kasper Asgreen mit Platz zwei begnügen müssen.

Vor wenigen Tagen gewann Van der Poel auch schon das Vorbereitungsrennen Quer durch Flandern. Davor war der Vierfach-Crossweltmeister nach seinem Mountainbike-Sturz bei den Olympischen Spielen immer wieder von Rückenproblemen gebremst worden.

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Marco Haller (Bora) zeigte sich bei der Ronde bei windig-kalten Bedingungen vor Hunderttausende Zuschauern lange in einer der Verfolgergruppen weit vorne und kam auch bei den ersten Attacken der Topstars in der Topgruppe mit. Durch weitere Bergaufangriffe von Pogacar und Co. wurde der Kärntner aber noch aus den Top 20 zurückgeworfen.


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