Entgeltliche Einschaltung

Serbiens Präsident Vucic im ersten Wahlgang wiedergewählt

  • Artikel
  • Diskussion

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat sich am Sonntag schon in der ersten Runde der Präsidentenwahl eine weitere Amtszeit gesichert. Dies geht aus einer Prognose des nichtstaatlichen „Zentrums für freie Wahlen und Demokratie“ (CESID) hervor, die am späten Abend veröffentlicht wurde. Demnach erhielt Vucic 59,3 Prozent der Stimmen. Bei der Parlamentswahl setzte sich Vucic‘ Serbische Fortschrittliche Partei (SNS) demnach mit 43 Prozent der Stimmen durch.

Die Prognose beruhte auf einem Auszählungsstand von gut drei Fünftel der Stimmen. Vucic schärfster Gegenkandidat, Zdravko Ponos, kam demnach auf 17,4 Prozent der Stimmen. Das oppositionelle Parteienbündnis „Vereinigt für den Sieg Serbiens“, das Ponos aufgestellt hatte, kam bei der Parlamentswahl mit 12,8 Prozent auf den zweiten Platz. Die mitregierenden Sozialisten erhielten 11,6 Prozent. Damit hat das Regierungslager weiterhin eine satte Mehrheit im serbischen Parlament.

Entgeltliche Einschaltung

Das Bündnis von Umweltverbänden und mehreren kleineren Parteien des linken Zentrums „Wir müssen“ hat demnach 4,3 Prozent der Stimmen erhalten. Den Sprung ins Parlament haben drei weitere Parteien rechts vom Zentrum - Nada, Dveri und Zavetnici - mit jeweils 5,4 Prozent, vier Prozent und 3,9 Prozent der Stimmen geschafft.

Vucic bestimmt seit 2012 in wechselnden Funktionen die Politik Serbiens. Er hatte die Parlaments- und Präsidentenwahl zusammenlegen lassen, um seine Vorherrschaft zu sichern.

Jetzt einen von drei Weber Grill gewinnen

TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung