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Saab bietet Alternative zum Eurofighter an

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Der schwedische Konzern Saab bringt sich in der Debatte um eine Aufrüstung des Bundesheeres mit seinen Kampfflugzeugen in Stellung. Die Schweden, die jahrzehntelang auf dem Gebiet der Militärluftfahrt mit Österreich zusammengearbeitet haben, preisen ihre Gripen als günstigere Alternative zu den Eurofightern an. Über eine Amortisationsdauer von 15 Jahren gerechnet, wäre eine 1-Flotten-Lösung mit Gripen die billigste Variante für Österreich, rechnet Saab Österreich vor.

Während eine Eurofighter-Flugstunde 65.000 Euro kostet, seien es bei den Gripen nur 23.000 Euro. In Summe würde ein Upgrade der 15 vorhandenen Eurofighter inklusive der Anschaffung von drei Doppelsitzern auf 15 Jahre gerechnet bei 2.000 Flugstunden 155 Mio. Euro pro Jahr kosten. Eine 2-Flotten-Lösung mit drei EF-Doppelsitzern und sechs Advanced Jet Trainern würde bei 1.100 EF-Flugtsunden und 900 Flugstunden mit den Trainern 120 Mio. Euro im Jahr kosten. Eine 1-Flotten-Lösung mit 12 Gripen C und zwei Zweisitzern Gripen D würde bei 2.000 Flugstunden und 60 Mio. Euro Beschaffungsrate pro Jahr 105 Mio. Euro kosten.

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Saab könnte innerhalb von zwei Jahren neue Jets liefern, versichert der Konzern und weist darauf hin, dass in Europa nur große Länder wie Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien eine 2-Flotten-Strategie verfolgen. Kleine Länder wie Belgien, Dänemark, Schweiz, Tschechien und Ungarn setzten nur auf einen Typen.

Der Gripen sei ein kostengünstiges, modernes „Mehrzweck-Kampfflugzeug mit allen operativen Fähigkeiten“. Derzeit fliegen Ungarn und Tschechien jeweils 12 plus 2 Gripen C/D. Auch Südafrika und Thailand haben Gripen, Brasilien hat das Modell E bestellt.

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