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ÖTV-Frauen im Billie Jean King Cup gegen fünf Gegner

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Österreichs Tennis-Frauen kämpfen ab Montag beim Billie Jean King Cup (früher Fed Cup) in der Türkei erstmals nach zwei Jahren Länderkampf-Pause wegen Corona wieder um rot-weiß-rote Siege. In Serik geht es für die Truppe von Kapitänin Marion Maruska in der Europa-Afrika-Gruppe 1 um den Klassenerhalt. Auf die von Julia Grabher und Barbara Haas angeführten ÖTV-Spielerinnen wartet ein intensives Programm, geht es doch von Montag bis Freitag in Pool B gegen fünf Teams.

Jeweils ab 09.00 Uhr MESZ trifft die Equipe in der Sechsergruppe auf Schweden, Kroatien, Bulgarien, Slowenien und Georgien. Kurios ist, dass der internationale Tennisverband ITF das exakte Programm erst am Sonntag festlegen wird. Kroatien und Slowenien sind die wohl stärksten Teams der Gruppe.

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Maruska, die neben Grabher (WTA-152.) und Haas (238) auch Sinja Kraus (403), Melanie Klaffner (585) und Tamira Paszek (725) in der Türkei aufbietet, reiste am Freitag an, komplett ist das Team erst am Samstagnachmittag. „Unser Mindestziel ist der Klassenerhalt, dazu würde bereits der vierte Platz fix reichen.“ Bei Platz fünf oder sechs gäbe es aber mit Überkreuzspielen mit den letzten zwei der Gruppe A noch eine Chance, die Verlierer steigen in die Europa-Afrika-Zone II ab. Die Sieger der zwei Gruppen sowie der Sieger des Duells der Gruppenzweiten qualifizieren sich für das Play-off im November.

Die Delegation ist jedenfalls auch auf einen sechsten Länderkampf eingestellt, ein sehr anstrengendes Programm. Mit in die Türkei gereist ist am Freitag auch ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer, der Maruska vor Ort „mit allem, was geht unterstützen will“. „Natürlich sehen vier Augen mehr als zwei.“ Melzer hat mit Haas selbst schon einmal gearbeitet und die ebenfalls im Team befindliche Paszek kennt er schon sehr lange. „Ich denke, da bestimmt den einen oder anderen Input geben zu können, der helfen kann.“

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Maruska, die natürlich als Kapitänin die Entscheidungen treffen wird, ist jedenfalls optimistisch: „Unsere Damen sind durchwegs in recht guter Form.“ Neben Kroatien und Slowenien sind Bulgarien und Georgien etwa gleichwertig einzustufen. Wird bei Schweden Johanna Larsson nicht nachberufen, ist Österreich da zu favorisieren.


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