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Ried will gegen Hartberg Platz ganz vorne halten

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In der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga gibt es keine Zeit zum Durchatmen, nur sechs Punkte trennen Schlusslicht SCR Altach von Tabellenführer SV Ried. Die Oberösterreicher wollen den ersten Platz am Samstag gegen den TSV Hartberg verteidigen, der auf neun sieglose Runden zurückblickt. Der LASK ist nach der letztwöchigen Heimpleite gegen Ried zu Gast bei der Admira. Die WSG Tirol empfängt Altach. Ankick ist jeweils um 17.00 Uhr.

Während die SV Ried nach dem Sieg gegen den LASK im Oberösterreich-Derby in der Qualifikationsgruppe angekommen ist, herrscht in Hartberg angespannte Stimmung. Neun Runden sieglos, 567 Liga-Minuten ohne Torerfolg und nur noch zwei Zähler vom letzten Tabellenrang entfernt - die jüngere Statistik spricht vor dem Antritt im Innviertel am Samstag nicht unbedingt für die Oststeirer. Ried will indes den ersten Platz - aktuell einen Zähler vor dem LASK - verteidigen.

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Die Spielvereinigung empfing Hartberg zuletzt am 2. März zum Duell. Im Halbfinale des ÖFB-Cups siegte Ried mit 2:1. Robert Ibertsberger erwartete nun erneut ein enges Spiel. Hartberg sei eine spielerisch starke Mannschaft. „Wir dürfen sie nicht zu viel ins Spiel kommen lassen und ihnen damit Selbstvertrauen geben“, betonte Rieds Trainer. Hartberg-Trainer Klaus Schmidt will in Ried wieder Stabilität in der Defensive sehen, aber auch die nötige Durchschlagskraft im Angriff. „Wir müssen unser Spiel nach vorne und unsere Statistik, auf das Tor zu schießen bzw. das Tor zu treffen, ganz klar verbessern“, so Schmidt.

Der LASK will beim Lieblingsgegner Admira einen wichtigen Dreier im Kampf um Platz sieben holen. „Gegen die Admira wollen wir ein anderes Gesicht zeigen, der Auftritt vom vergangenen Wochenende darf sich nicht wiederholen“, sagte LASK-Trainer Andreas Wieland mit Blick auf das 0:2 gegen Ried. Im Duell gegen die Südstädter haben die Linzer die Chance auf Wiedergutmachung, dabei soll auch die clubeigene Rekordserie von zehn Siegen in Folge gegen die Admira nicht abreißen.

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Die Admiraner hoffen derweil, die Erfolgsserie seit der Punkteteilung mit drei Spielen ohne Niederlage fortzusetzen. „Wir sind im Play-off noch ungeschlagen und das soll auch nach dem LASK-Spiel der Fall sein“, forderte Innenverteidiger Wilhelm Vorsager. Die Aufgabe wird jedenfalls nicht einfach. In dieser Saison gewannen die Linzer beide Aufeinandertreffen im Grunddurchgang klar, im Februar gab es in der Südstadt ein 3:0, im September in Linz ein 3:1. Trainer Andreas Herzog will aus den Niederlagen lernen: „Grundsätzlich gilt es, die Fehler aus den bisherigen zwei Duellen zu minimieren. Wir dürfen es ihnen nicht mehr so leicht machen“, sagte der 53-Jährige, dessen Name auch bei der Teamchefsuche des ÖFB gehandelt wird.

Die WSG Tirol empfängt am Samstag Schlusslicht Altach. Mit einem Sieg im Tivoli-Stadion in Innsbruck könnten die Tiroler einen großen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt machen. Gewinnen die Tiroler das West-Duell, hätten sie sechs Runden vor Schluss bereits sieben Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz. „Das ist für uns ein absolut richtungsweisendes Spiel. Wir können mit einem Sieg die Tür zum Verbleib in der Bundesliga sehr weit aufstoßen. Mit einer Niederlage sind wir im Abstiegskampf voll dabei. Und mit einem Unentschieden bleibt alles beim Alten“, sagte Trainer Thomas Silberberger. Unter der Trainingswoche habe er von einem Unentschieden „nicht gesprochen und über eine Niederlage nicht einmal nachgedacht“.

Bei Altach wird der Druck zusehends größer - könnte man meinen. Ludovic Magnin gab sich jedoch noch betont gelassen. „Wir müssen noch nicht all-in gehen. Es gibt noch sieben Spiele“, meinte der Schweizer Trainer der Vorarlberger. Zuletzt hat Altach immerhin drei Spiele in Serie nicht verloren, darunter war auch der 2:1-Auswärtssieg bei der SV Ried. Der Rückstand auf den elften Platz und den TSV Hartberg beträgt aktuell nur zwei Punkte.


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