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Misstrauensvotum gegen pakistanischen Premier Khan

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Der pakistanische Außenminister Shah Mahmood Qureshi hat vor dem geplanten Misstrauensvotum gegen Premier Imran Khan erneut Vorwürfe einer ausländischen Verschwörung erhoben. Er forderte während der Parlamentsdebatte am Samstag eine Untersuchung. Er wolle das Votum aber nicht verzögern, sagte Qureshi, der auch Vizevorsitzender der Regierungspartei von Khan ist. Die Sitzung, die live im Fernsehen übertragen wurde, wurde vorübergehend unterbrochen.

Oppositionsführer Shehbaz Sharif bat den Parlamentssprecher Asad Qaiser, das vom Höchsten Gerichtshof angeordnete Misstrauensvotum schnellstmöglich durchzuführen. Am Donnerstag hatten die Richter nach tagelanger politischer Krise geurteilt, dass sich Khan dem Votum stellen müsse. Die Opposition wirft Khan und der Regierung vor, das Votum mit allen Mitteln verhindern zu wollen.

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Die Allianz an Oppositionspolitikern, die das Misstrauensvotum vorantreibt, wirft Khan schlechte Regierungsführung und Inkompetenz in Wirtschaftsfragen vor. Zuletzt waren die Preise für Lebensmittel, Benzin oder Gas in der südasiatischen Atommacht mit rund 220 Millionen Einwohnern massiv gestiegen. Khan verfügt nur über eine dünne Mehrheit im Parlament. Auch Mitglieder seiner eigenen Partei könnten gegen ihn stimmen.


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