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„Heilkunst“: Schloss Trautenfels zeigt Medizingeschichte

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Mit dem Thema „Heilkunst“ beschäftigt sich eine neue Sonderausstellung des Universalmuseums Joanneum. Im obersteirischen Schloss Trautenfels spürt man der Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart nach. Dabei gibt es auch einen Überblick über aktuelle Forschungsprojekte und einen Blick in die medizinische Zukunft. Die von Katharina Krenn und Wolfgang Otte kuratierte Ausstellung wurde am Samstag eröffnet.

Die Themenbereiche der Schau gehen von Asklepios (auch: Äskulap, Anm.), dem römischen und griechischen Gott der Heilkunst, über das Mittelalter mit seinen Seuchen bis hin zur Gegenwart mit Covid-19. Sie erzählt von Gesundheitsreformen, Meilensteinen wissenschaftlich-ärztlicher Erkenntnisse und moderner Medizintechnik des 21. Jahrhunderts.

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Das Wirken der Bader und Wunderärzte wird dargestellt, aber auch auf Hebammen, Apotheker und Apothekerinnen sowie aktuelle Forschungsergebnisse der Med Uni Graz wird verwiesen. Auch der steirische Gesundheitsplan 2035 mit dem geplanten Leitspital für den Bezirk Liezen findet sich in der Schau. In acht Räumen wird das Thema auf ganz unterschiedliche Wiese dargestellt, immer ergänzt von mitunter kontroversen Statements.

„Die Steirerinnen und Steirer sind heute zum Glück gesünder und leben länger als je zuvor. Auch bietet der medizinische Fortschritt neue Möglichkeiten. Um diese zu nutzen und weiterhin eine bestmögliche Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, müssen sich die Strukturen weiterentwickeln, was wir in der Steiermark gerade mit dem Steirischen Gesundheitsplan 2035 umsetzen. Mit der Ausstellung Heilkunst in Schloss Trautenfels wird ein umfassender Überblick über die Gesundheitsversorgung der Region von der antiken Medizin bis heute und darüber hinaus gegeben“, betonte Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP).

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