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Vor Malaysia vermisster Taucher aus den Niederlanden tot

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Ein seit Mittwoch vor Malaysia vermisster 14-jähriger Taucher aus den Niederlanden ist offenbar tot. Dies wurde am Samstag bekannt, nachdem sein Vater zusammen mit einer 18-jährigen Französin im Meer treibend gerettet worden war. „Er wird noch vermisst, aber sein Vater hat bestätigt, dass er tot ist“, sagte Nurul Hizam Zakaria von der malaysischen Küstenwache (MMEA). Nach dem Leichnam des Jugendlichen wird noch gesucht.

Die anderen beiden Taucher waren in der Nacht auf Samstag (Ortszeit) in indonesischen Gewässern von Fischern entdeckt worden. Sie sind den Behörden zufolge in stabilem Zustand. Der 46-jährige Brite und Vater des 14-Jährigen und eine 18-jährige Französin werden in der Stadt Pasir Gudang in einem Privatkrankenhaus behandelt.

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Nach der Leiche des 14-Jährigen wird noch immer gesucht. Weil die Gruppe im Südchinesischen Meer weit abgetrieben wurde, konzentriere sich die Suche jetzt aber auf indonesische Gewässer, sagte Cyril Edward Nuing, Polizeichef im Distrikt Mersing.

Die Touristen waren am Mittwoch zusammen mit ihrer norwegischen Tauchlehrerin zu einem Tauchausflug vor die Insel Pulau Tokong Sanggol im Bundesstaat Johor etwa neun Seemeilen (16,6 Kilometer) vom Festland entfernt aufgebrochen. Als sie nicht zum Boot zurückkamen, leiteten die Behörden per Wasser und aus der Luft eine Suchaktion ein - mit Erfolg.

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Die zunächst ebenfalls vermisste 35-jährige Tauchlehrerin wurde schon am Donnerstag nach 20 Stunden im Wasser in guter Verfassung gefunden - allerdings 30 Seemeilen vom Ort des Tauchgangs entfernt. Ihren Angaben zufolge waren die vier wieder an der Wasseroberfläche, als sie durch starke Strömung auseinandergetrieben wurden.

Die beiden Geretteten wurden 70 Seemeilen von der Tauchstelle entfernt nördlich der indonesischen Insel Bintan im Riau-Archipel entdeckt. „Basierend auf unseren Informationen sind wir der Meinung, dass sich die Suchbemühungen auf indonesische Gewässer konzentrieren sollten“, betonte Niung mit Blick auf den noch vermissten Jugendlichen. Die Operation in Malaysia werde vorübergehend ausgesetzt. Die Kollegen im Nachbarland seien informiert und würden die Suche von dort fortsetzen. Alle Handelsschiffe und Fischerboote in der Region wurden gebeten, Ausschau nach der Leiche des Burschen zu halten.

Die Taucher waren erfahren, alle hatten Berichten zufolge für die fortgeschrittene Zertifizierung Advanced Open Water Diver (fortgeschrittener Freiwasser-Taucher) trainiert.

Der Kapitän des Bootes, der die Gruppe auf das Meer hinausgefahren hatte, hatte am Mittwoch Alarm geschlagen, nachdem die Gruppe nicht zurückgekehrt war. Er wurde aber mittlerweile festgenommen, weil er den Behörden zufolge positiv auf Drogen getestet wurde.

Das südostasiatische Traumland Malaysia ist bei Tauchern aus aller Welt beliebt. Es ist bekannt für seine unberührten Korallenriffe und eine farbenprächtige Unterwasserwelt.


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