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Salzburg gewinnt auch dritte ICE-Finalpartie gegen Fehervar

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Red Bull Salzburg steht ganz dicht vor dem siebenten Gewinn der Eishockey-Liga in der Club-Geschichte. Der Grunddurchgangssieger setzte sich am Samstagabend im dritten Spiel der „best-of-seven“-Finalserie der ICE Hockey League gegen Fehervar mit 2:1 (0:0,1:1,1:0) durch und stellte damit auf 3:0. Die Salzburger gewannen damit auch ihr elftes Play-off-Spiel in dieser Saison und haben schon am Montag (19.45 Uhr) auf ungarischem Boden den ersten „Matchpuck“.

Duell Nummer drei schloss nahtlos an die zwei Auftritte zuvor an. Wie beim Auftaktspiel in der Salzburger Eisarena, das erst nach der zweiten Verlängerung mit 2:1 zugunsten der Hausherren entschieden war, roch es auch diesmal nach einem Remis nach regulärer Spielzeit. Jan-Mikael Järvinen hatte da aber etwas dagegen und avancierte 96 Sekunden vor dem Ende zum Matchwinner und sorgte für kollektiven Jubel in der Halle.

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„Am Anfang waren wir etwas nervös und haben zu leichtfertig agiert. Im letzten Drittel haben wir dann unser wahres Gesicht gezeigt und verdient noch den Siegestreffer erzielt“, sagte Järvinen im Puls24-Interview. Ausschlaggebend sei eine starke Teamleistung gewesen. Den entscheidenden Treffer zu erzielen, sei ein „richtig tolles“ Gefühl gewesen. Großen Anteil am Erfolg hatte auch Salzburg-Goalie Atte Tolvanen, der sein Team mit einer Parade bei einem Schuss von Istvan Terbocs eine Sekunde vor Schluss noch vor dem Ausgleich bewahrte.

In den Schlussabschnitt war es leistungsgerecht mit einem Unentschieden gegangen. In einem richtig guten und sehr ausgeglichenen ersten Abschnitt fehlten nur die Tore. Danach brachte Gleason Fournier (26.) die Ungarn nach schönem Zuspiel von Alexander Petan in Front. Kapitän Thomas Raffl (39.) sorgte mit einem wuchtigen und hohen Schuss ins kurze Eck für den Ausgleich. Für ihn war der 20. Saisontreffer ein ganz wichtiger.

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„Natürlich sind wir erleichtert. Es ist Play-off, es zählt nur der Sieg. Egal wie, denn wir haben heute sicher nicht unser bestes Spiel in der Serie abgeliefert. Trotzdem finden wir immer einen Weg, auch zurückzukommen und am Ende das Spiel zu gewinnen. Und es war unglaublich, wie uns die Fans unterstützt haben, das war sicher die beste Atmosphäre, die wir hier in der Saison erlebt haben“, analysierte Raffl. Die Eisarena war mit 3.400 Fans ausverkauft.

Nun geht es wieder nach Szekesfehervar, wo die Salzburger zuletzt einen 5:3-Sieg mit nach Hause genommen hatten. Es ist also alles angerichtet, um die Liga mit einer „Perfect Post-Season“ zu beenden. Aber selbst im Falle einer Niederlage hätten die „Bullen“ dann drei weitere Chancen, um den Titel zu fixieren.


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