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hdgö-Schau zu „Nationalikonen“ Stephansdom und Pummerin

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Dem „Aufstieg zweier Nationalikonen“ widmet sich das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) in einer neuen Webausstellung: Stephansdom und Pummerin. Beide wurden bei einem Brand im Jahr 1945 schwer beschädigt, die Glocke stürzte gar in die Tiefe und zerbrach. Vor 70 Jahren, im April 1952, kam dann eine neue Pummerin mittels Festzug von Oberösterreich nach Wien. Diese Feierlichkeiten, aber auch den weiteren Wiederaufbau zeichnet die Schau nun nach.

Der „C-Ton“ der Pummerin sei heute „längst fixer Bestandteil im Baukasten österreichischer Identitätssymbole“, wurde hdgö-Direktorin Monika Sommer in einer Aussendung zitiert. „Während etwa das politische Konzept der Neutralität wie zuletzt schon mehrfach in Diskussion geraten ist, blieb die Pummerin der unumstrittene Klang Österreichs.“ Und Dompfarrer Toni Faber bezeichnete Stephansdom und Pummerin als „wahrhaftige Säulen des Österreichischen“ in der Zweiten Republik. „Sie begleiten uns durch den Alltag, in schweren Stunden sind sie aber auch Fluchtpunkt und Hoffnungssymbol.“

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Die Webausstellung ist in 18 Kapitel gegliedert und bietet neben umfangreichem Bildmaterial auch etliche historische Filmaufnahmen und Ausschnitte aus Radiosendungen. In den Textbeiträgen geht es neben gesellschaftspolitischen Aspekten auch um Bauliches, die Finanzierung der Wiedererrichtung oder die Diskussionen um die Dachgestaltung. Auch die Tatsache, dass Frauen eine wesentliche Rolle beim Wiederaufbau des Stephansdoms spielten, wird hervorgehoben. Kuratiert wurde die Schau von Anna Stuhlpfarrer und Heidemarie Uhl.

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