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Mindestens 23 Tote bei Tropensturm auf den Philippinen

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Auf den Philippinen sind beim ersten Tropensturm des Jahres Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Tausende wurden in die Flucht getrieben. Mindestens 23 Menschen starben bei Erdrutschen und Überschwemmungen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Besonders schlimm betroffen war Baybay City in der Provinz Leyte, fast 600 Kilometer süd-östlich der Hauptstadt Manila. Allein dort seien 20 Leichen geborgen worden, nachdem Dutzende Häuser unter Erdmassen begraben worden seien

Das erklärte der örtliche Polizeichef Joemen Collado, der auch von Toten in den südlichen Provinzen Davao Oriental und Davao De Oro berichtete. Wie viele Bürger derzeit vermisst werden, sei unklar, betonte Collado. „Derzeit sind es sechs, aber wahrscheinlich sind es mehr.“

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Der Tropensturm „Megi“, auf den Philippinen „Agaton“ genannt, war am Sonntag mit Böen von bis zu 105 Kilometer pro Stunde an der Ostküste des Inselstaates auf Land getroffen. Er hat laut Katastrophenschutz bereits mehr als 17.000 Menschen in die Flucht getrieben. Der Schiffsverkehr wurde eingestellt, mehr als 1.100 Menschen strandeten in verschiedenen Häfen des Landes. Mittlerweile habe sich der Sturm abgeschwächt, hieß es.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Sturm „Haiyan“ hatte im November 2013 mehr als 6.300 Menschen das Leben gekostet. Ende vergangenen Jahres hatte der Taifun „Rai“ schwere Verwüstungen angerichtet, über 400 Menschen starben.


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