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Orozco-Estrada ist nicht mehr Chefdirigent der Symphoniker

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Der kolumbianische Dirigent Andrés Orozco-Estrada tritt mit sofortiger Wirkung als Chefdirigent der Wiener Symphoniker zurück. Das teilte er am Dienstag über seine Künstleragentur mit. Grund seien „lang anhaltende und unüberwindbare Differenzen mit dem Intendanten des Orchesters, die trotz kontinuierlicher Versuche nicht aus dem Weg geräumt werden konnten“. Orozco-Estrada hatte die Position seit der Saison 2021/2022 inne.

Orchester und Dirigent sehen der Mitteilung zufolge „keine weitere gemeinsame künstlerische Basis für eine längerfristige Zusammenarbeit“. Gleichzeitig drückte der Dirigent seine Dankbarkeit „für die bis jetzt gemeinsam erlebten Momente und das Vertrauen der Stadt Wien“ aus. Den Wiener Symphonikern wünschte der 44-Jährige für die zukünftige Arbeit alles Gute. Der gebürtige Kolumbianer, der schon seit langer Zeit Wien seine Heimat nennt, stand von 2005 bis 2009 dem Grazer recreation vor, bevor er 2009 den Posten des Chefdirigenten beim Tonkünstlerorchester Niederösterreich antrat. 2014 folgten dann Engagements als Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters in Frankfurt und des Houston Symphony Orchestra.

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