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Berichte: Mehr als 100 Tote bei Angriffen in Nigeria

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In Nigeria haben unbekannte Täter Medienberichten zufolge mehr als 100 Menschen getötet. Dutzende Einwohner seien entführt worden, als die Angreifer in der Nacht auf Montag mehrere Dörfer im zentralen Bundessstaat Plateau attackierten. Die Täter seien auf Motorrädern durch die Ortschaften gefahren und hätten wahllos mit Maschinengewehren um sich geschossen, sagte Ishaku Gyang, ein Einwohner des angegriffenen Dorfes Dadin Kowa, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die Tageszeitung „New Telegraph“ sprach am Dienstag von mehr als 100 Toten. Nach Angaben der Zeitung „Tribune“ wurden mindestens 80 Menschen getötet und 70 weitere entführt. Zahlreiche Verletzte seien demnach in umliegende Krankenhäuser eingeliefert worden. In einigen Dörfern fanden am Dienstag Massenbegräbnisse statt, während Polizei und Sicherheitskräfte nach den Tätern fahndeten.

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Im Bundesstaat Benue wurden nach Angaben von Gouverneur Samuel Ortom vom Dienstag bei einer ähnlichen Attacke 23 weitere Menschen getötet. Zahlreiche andere seien verwundet worden.

Die Taten reklamierte bisher keine Gruppe für sich. Überfälle auf Dörfer und auf Landstraßen sowie Entführungen kommen im bevölkerungsreichsten Land Afrikas mit seinen mehr als 200 Millionen Einwohnern häufig vor. Dahinter stecken teils islamistische Terroristengruppen wie Boko Haram, teils kriminelle Banden.


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