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Selenskyj: Mehr Russische Konvois am Weg in den Südosten

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Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj machen sich immer mehr russische Militär-Konvois auf den Weg in den Südosten der Ukraine. Raketen-, Bomben- und Artillerieangriffe würden von den Angreifern weiter fortgesetzt, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.

Zusätzlich versuchten die Russen offenbar, ukrainische Bewohner in den vorübergehend besetzten Gebieten in Bezirken der Regionen Donezk und Luhansk mobil zu machen. „Sie versuchen, Einwohner der südlichen Regionen unseres Landes in ihre Reihen zu holen“, so der Präsident.

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Im Norden des Landes sollen Russische Truppen indessen große Mengen an nicht explodierten Sprengvorrichtungen hinterlassen haben. Zehntausende nicht detonierter Granaten oder Minen seien in dem Gebiet, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner Videobotschaft in der Nacht zu Donnerstag. Die Minenräumung dauere an, Bewohnerinnen und Bewohner, die dorthin zurückkehrten, müssten äußerst vorsichtig und aufmerksam sein.

Indessen hat Selenskyj Polen, Lettland, Litauen und Estland nach einem Besuch ihrer Staatspräsidenten in Kiew für ihren Einsatz für die Ukraine gelobt. Der Besuch der Präsidenten der „vier Staaten - Freunde der Ukraine“ am Mittwoch sei nützlich und fruchtbar gewesen, sagte Selenskyj. Es seien die Präsidenten jener Länder gewesen, die der Ukraine vom ersten Tag an geholfen hätten, die nicht gezögert hätten, Waffen an Kiew zu liefern und keine Zweifel an Sanktionen gegen Russland gehabt hätten.

Der polnische Präsident Andrzej Duda hat in einem gemeinsamen Pressestatement mit Selenskyj den russischen Angriffskrieg als Terrorismus bezeichnet. „Das ist kein Krieg, sondern Terrorismus“, so Duda laut Informationen der staatlichen ukrainischen Nachrichtenagentur. „Wenn jemand Flugzeuge und Soldaten schickt, um Häuser zu bombardieren und Zivilisten zu töten, ist das kein Krieg. Es ist Grausamkeit, Banditentum und Terrorismus,“ so Duda weiter.


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