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Ried verteidigt gegen WSG knappe Quali-Gruppenführung

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Die SV Ried verteidigt am Samstag (17.00 Uhr) in der 27. Runde der Fußball-Bundesliga gegen die WSG Tirol ihre knappe Führung in der umkämpften Qualifikationsgruppe. Ried hat in der Bundesliga und in der 2. Liga daheim gegen Wattens eine makellose Siegbilanz, ein Punkteverlust wäre quasi Neuland. In Vorarlberg steht zeitgleich Altachs Erfolgslauf gegen den LASK auf dem Prüfstand. Hartberg hofft währenddessen gegen Admira auf ein Ende der Torflaute.

Nach dem mageren Heim-0:0 gegen das nunmehrige Schlusslicht Hartberg (14 Punkte) will Ried (18) in der josko-Arena drei Punkte gegen die Wattener (15) einfahren. Die WSG ist nach der 0:3-Heimpleite gegen Altach auf Wiedergutmachung aus. Zuletzt gab es für Ried gegen die Truppe von Trainer Thomas Silberberger am 19. Februar einen 3:2-Sieg vor den eigenen Fans. Die Tiroler konnten ihrerseits im Herbst das erste Saisonduell mit den Oberösterreichern in Innsbruck mit 4:2 für sich entscheiden. Ried-Coach Robert Ibertsberger warnte vor den Tirolern. „Uns erwartet nicht nur eine physisch, sondern auch eine spielerisch starke Mannschaft, wenn man sie spielen lässt. Wir müssen die Spielkontrolle bekommen, Chancen kreieren und diese auch entschlossen verwerten“, so der 45-Jährige. „Wer das erste Tor schießt, wird im Vorteil sein.“

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Der SCR Altach befindet sich vor dem Heimspiel gegen den LASK deutlich im Aufwärtstrend. Die Vorarlberger holten aus den vergangenen vier Runden acht Punkte und verließen dadurch den Abstiegsrang. Nun soll der Erfolgslauf gegen die Oberösterreicher fortgesetzt werden. Der LASK gilt zwar als das mit Abstand stärkste Team der Qualifikationsgruppe, müsste sich aber im Falle einer Niederlage mit dem Kampf um den Klassenerhalt befassen. Im Umfeld der Altacher wurde hingegen zuletzt sogar laut über das Erreichen des Europacup-Play-offs nachgedacht - was Trainer Ludovic Magnin nicht nachvollziehen konnte. „Es ist der absolut falsche Zeitpunkt, so zu reden. Wir müssen auf dem Boden bleiben“, forderte der Schweizer.

Im dritten Samstagsspiel hofft der TSV Hartberg zuhause gegen die Admira auf das Ende einer rekordverdächtigen Torflaute. Seit bereits 657 Meisterschafts-Minuten warten die Steirer auf einen Treffer. Durch die Ladehemmung erfolgte zuletzt der Rückfall auf den sechsten und letzten Rang der Qualifikationsgruppe. Trainer Klaus Schmidt gelobte Besserung: „Wir haben in dieser Trainingswoche sehr viel dazu getan, um diese Torsperre zu brechen“, sagte der 54-Jährige. Angesichts der aktuellen Resultate sollte das Selbstvertrauen bei der Admira größer sein. Während die Hartberger Bilanz aus den vergangenen zehn Runden bei je fünf Niederlagen und Unentschieden steht, reichte es für die Admira in den jüngsten sechs Partien immerhin zu neun Punkten.


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