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Karfreitagskonzert in Grafenegg voll Schmerz und Trauer

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Beim Karfreitagskonzert im Rahmen des Schlossklänge-Zyklus im Auditorium Grafenegg standen datums- und aktualitätsgemäß die Themen Schmerz und Trauer im Mittelpunkt. Das Tonkünstler-Orchester unter Fabio Biondi brachte Werke von Vivaldi und Haydn zu Gehör, davor steuerte die Psychotherapeutin und evangelische Pfarrerin Rotraud A. Perner entsprechende Betrachtungen („Den Schmerz ertragen“) bei.

Ausgehend von Mariendarstellungen des Isenheimer Altars von Matthias Grünewald und dem mittelalterlichen liturgischen Hymnus „Stabat mater dolorosa“ erläuterte Perner die „Heilwirkung“, die angesichts menschlichen Leids von Solidargemeinschaft, individuellem Beistand, Vorbildern, Natur, Tieren oder Kunst ausgehen kann. Dabei unterschied sie zwischen Mitgefühl (Empathie) und Identifikation, wie sie beim Helfersyndrom auftrete, und betonte die „Wirkkraft der Atmung“ bei starken Belastungen. Perners nüchternes Resümee: Resilienz kann man nicht trainieren, sondern allenfalls in Krisensituationen erlernen.

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