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ÖHB-Handballer verpassen mit 26:34 in Island WM-Endrunde

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Österreichs Handball-Nationalteam der Männer hat erstmals seit 2017 wieder eine WM- oder EM-Endrunde verpasst. Das ÖHB-Team musste sich am Samstag im Rückspiel des WM-Play-offs in Hafnarfjördur Island erwartungsgemäß mit 26:34 (15:19) geschlagen geben. Österreich hatte gegen den hohen Favoriten auch schon das Hinspiel in Bregenz mit 30:34 verloren und ist bei der Endrunde im Jänner 2023 in Polen und Schweden nur Zuschauer.

Das Team von Ales Pajovic zeigte gegen die Weltklassemannschaft in der ersten Halbzeit offensiv eine gute Leistung. Die Österreicher spielten wie schon am Mittwoch in der Anfangsphase auf Augenhöhe und lagen meist knapp in Führung. Nach 20 Minuten (Stand 12:12) setzte sich die Klasse der Isländer aber durch. Die Nordeuropäer zogen sukzessive davon und gingen mit einer Vier-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

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Die Gastgeber nutzten dabei vor allem suboptimale Arbeit der Österreicher in der Rückwärtsbewegung und punkteten immer wieder mit schnellen Vorstößen. Herausragend dabei Kapitän Aron Palmarsson, der in der ersten Hälfte alle sieben Würfe verwertete. Nach der Pause vergrößerten die Isländer schnell ihren Vorsprung und holten sich schließlich souverän das WM-Ticket.

Für die stark verjüngte ÖHB-Mannschaft steht im Oktober die nächster Herausforderung auf dem Programm. Ab Mitte Oktober geht es in der Qualifikation für die EM 2024 gegen die Ukraine, Rumänien und die Färöer um einen der zwei Aufstiegsplätze. Auch die vier besten der acht Gruppendritten qualifizieren sich für die Endrunde in Deutschland.

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