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Polens Präsident befürchtet Tod von verschütteten Bergleuten

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Polens Präsident Andrzej Duda hat sich pessimistisch über das Schicksal von zehn verschütteten Bergleuten geäußert. „Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es in der Grube Zofiowka Tote gibt, aber wir hoffen immer noch, dass wir überlebende Bergleute herausholen können“, sagte das am Samstagabend persönlich an den Unglücksort gekommene Staatsoberhaupt der Nachrichtenagentur PAP. Offizielle Stellen wollten aber nicht ausdrücklich bestätigen, dass die vier Männer tot seien.

Zuvor hatte die Bergwerksleitung informiert, Retter hätten vier der zehn Vermissten orten können, aber keine Lebenszeichen von ihnen wahrgenommen. Details wolle man erst den Familien mitteilen und erst später der Öffentlichkeit.

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Nach einer Erschütterung in dem südpolnischen Kohlebergwerk waren Samstag früh zehn Bergleute vermisst worden. Das bestätigte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki auf Facebook: „Eine weitere niederschmetternde Nachricht aus Schlesien - um 3.40 Uhr gab es im Kohlebergwerk Zofiowka in Jastrzebie-Zdroj eine mächtige Erschütterung. Eine Rettungsaktion ist im Gang, leider gibt es zu zehn Bergleuten noch keinen Kontakt“, schrieb der nationalkonservative Politiker. Seine Mitteilung schloss er mit einem Gebet an die Heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute.

Die Bergwerksleitung bestätigte der Nachrichtenagentur PAP, dass sich zum Zeitpunkt der Erschütterung 52 Bergleute in der Gefahrenzone befunden hätten. 42 von ihnen konnten sich demnach aus eigener Kraft und unverletzt ins Freie retten. Die Suche nach den anderen zehn Männern gestalte sich schwierig, weil eine große Menge von Methan ausgetreten sei und die Retter gefährden könnte.

Erst am Mittwoch hatte es in einem derselben Firma gehörenden anderen Bergwerk in Schlesien zwei Methangas-Explosionen gegeben. Fünf Männer wurden tot geborgen, sieben weitere verschüttet. Die Suche nach ihnen wurde am Freitag ergebnislos abgebrochen, weil sie für die Retter selbst zu gefährlich geworden war.


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