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Salzburg fixiert 9. Serientitel mit 5:0 gegen Austria Wien

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Salzburg hat den neunten Meistertitel in Serie recht stilvoll begangen. Am Sonntag setzten sich die „Bullen“ vor eigenem Publikum gegen die Wiener Austria mit 5:0 (3:0) durch und sind damit vier Runden vor dem Ende nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Noah Okafor (2.), Karim Adeyemi (18.), Luka Sucic (28.), Brenden Aaronson (54.) und Mohamed Camara (85./beide Foulelfmeter) sorgten für einen höchst verdienten Kantersieg der sichtlich motivierten Gastgeber.

Salzburg agierte nach Gelb-Rot für Marvin Martins (53.) rund 40 Minuten in Überzahl und hatte noch einige weitere Großchancen, die vor allem Austria-Goalie Patrick Pentz vereitelte. Sein Team bleibt nach der dritten Niederlage in Folge Vierter, punktegleich mit dem fünftplatzierten WAC bzw. zwei Zähler vor Meistergruppen-Schlusslicht Austria Klagenfurt.

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Während Austria-Trainer Manfred Schmid auf dieselbe Elf wie bei der knappen 1:2-Heimniederlage gegen Salzburg eine Woche zuvor setzte, nahm Matthias Jaissle drei Änderungen vor. In der Innenverteidigung brachte er Oumar Solet, in der Offensive war der wieder fitte Aaronson ebenso zugange wie Noah Okafor.

Mit dieser Einsergarnitur spielte der Meister von Beginn an Katz und Maus mit den Wienern, die mit der 3-4-3-Formation zwar Mut bewiesen, der Offensivkraft des Gegners aber nichts entgegenzusetzen hatten und immer wieder weite Räume boten. Okafor eröffnete den Reigen, nachdem sich Mohamed Camara bis zum Sechzehner getankt hatte und mit seinem geblockten Schuss den Assist lieferte. Adeyemi hätte eigentlich schon wenig später auf 2:0 erhöhen müssen, scheiterte aber alleine an Pentz (9.).

Neun Minuten später war es dann soweit, bei seinem 17. Saisontor profitierte der Deutsche, der sich bereits mit Borussia Dortmund einig sein soll, aber auch von der missglückten Rettungsaktion Eric Martels, der den Schuss unhaltbar für Pentz ins eigene Gehäuse abfälschte. Schließlich war noch vor Halbstundenfrist Sucic zur Stelle, der sich nicht zuletzt bei Rasmus Kristensen für dessen Balleroberung bedanken durfte. Danach ging es über Nicolas Seiwald wieder blitzschnell. Kurz danach scheiterte Okafor an Pentz (31.).

Die zweite Hälfte bot vor 15.496 Zuschauern in der nicht vollbesetzten Arena ein unverändertes Bild. Die Austria, die schon vor der Pause nur zu drei Halbchancen gekommen war, fand offensiv praktisch nicht statt und stellte nun auf eine defensive Viererkette um. Es half nur wenig. Bald nach Wiederbeginn flog Martins für seine Rettungsaktion gegen Sucic vom Platz. Schiedsrichter Walter Altmann verhängte nach Videostudium zudem einen Elfer, den Aaronson souverän verwertete.

Pentz verhinderte danach gegen Seiwald (62.) und Junior Adamu (65.) Schlimmeres, lenkte zudem einen Schuss Benjamin Seskos an die Latte (67.). Im Finish war es dann Camara, der wieder vom Elferpunkt für den Endstand sorgte. Der Aktion war ein Foul von Lucas Galvao an Adamu vorausgegangen.


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