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Wiener Riesenrad bekommt neue Spezial-Waggons

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Im Wiener Prater wird die neue Saison eingeläutet: Neben vieler Jubiläen und Renovierungen im Wurstelprater gibt es als neues Highlight einen Panorama- und bald einen Hotelzimmer-Waggon am Riesenrad. Der Panorama-Waggon ist eigentlich gar keiner, sondern eine Glasplatte, auf dem vier Fahrgäste begleitet von einem Guide eine Runde mit freier Aussicht und nur mit Gurten gesichert fahren können, wie am Dienstag bei einer Presseveranstaltung präsentiert wurde.

Mit einer Fahrt auf dem Glasboden können sich Fahrgäste fühlen, wie die Konstrukteure vor 125 Jahren, hieß es. Zusätzlich wurde die Umfunktionierung eines Riesenrad-Waggons zu einem Hotelzimmer angekündigt. Konkrete Details dazu wurden jedoch vorerst noch nicht verraten. Zusätzlich wurden zur Sicherheit der Fahrgäste die 125 Kilo schweren Speichenseile am Riesenrad erneuert.

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Die Pratersaison hat heuer ein Goethe-Zitat als Motto: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein“ und wird am 19. Mai offiziell eröffnet. Ein „Soft-Opening“ gibt es ab kommenden Donnerstag. Neben Goethe wirbt der Prater mit dem Thomas Mann-Epos „Buddenbrooks“.

Zwischen Kinderflohmarkt und Wintermarkt wird das queere Wiener Performance-Ensemble Nesterval die Buddenbrooks weitererzählen, wurde heute angekündigt. Dabei wird die Untergangsgeschichte der Kaufmannsfamilie in die Gegenwart des Praters versetzt und Charaktere wie der Kaiser oder Falco finden sich zwischen Sexarbeit und Rave-Exzessen wieder. Als Bühne wird dabei der ganze Prater dienen, wobei Besucher nicht nur Zuschauer sein werden, sondern selbst Teil der Produktion. Termine und weitere Details werden noch bekannt gegeben.

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Ein Jubiläum feiert nicht nur das Riesenrad mit 125 Jahren, sondern auch das Restaurant Luftburg - Kolarik im Prater 30-jähriges Bestehen und die Daytona Beach Halle 100 Jahre als älteste Spielhalle im Prater. Nach drei Jahren kehrt außerdem der „Olympia Looping“ die größte mobile Achterbahn der Welt, zurück.

Neben Attraktionen wurden am Dienstag auch Zahlen präsentiert: Im ersten Corona-Pandemiejahr 2020 verzeichnete der Prater 50 Prozent Umsatzeinbußen, die 2021 auf 25 Prozent gesunken sind. „Energiepreise und Versorgungssicherheit sind die neuen Unbekannten“, so Alexander Ruthner, Prokurist der Prater Wien GmbH. Den steigenden Preisen bei der Elektrizität soll mit vermehrter Nutzung von Fotovoltaikanlagen entgegengewirkt werden.

Um unter der Woche die Besucherzahlen zu steigern, erhalten Mitglieder des Vorteilsclub der Stadt Wien montags bei über 40 Prater-Betrieben 1+1 Gratisfahrten. Am „Pratercard-Dienstag“ gibt es außerdem für Besitzer der Pratercard bei teilnehmenden Schaustelleraktionen 20 Prozent Rabatt. Die Pratercard wurde als moderne Fassung des Calafati-Schillings entwickelt.


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