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Filmfestival Crossing Europe startet in Linz

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In Linz startet heute, Mittwoch, das internationale Filmfestival Crossing Europe. Bis 2. Mai zeigt das nach Viennale und Diagonale drittgrößte österreichische Filmfestival 148 Spiel- und Dokumentarfilme aus 34 Ländern. Nach der Absage 2020 und einem eingeschränkten Programm im Vorjahr soll heuer wieder alles wie gewohnt ablaufen, inklusive Rahmen- und Abendprogramm. Aus der Pandemie geblieben sind eine zusätzliche Spielstätte und ein begleitendes Streamingangebot.

Das Festival, das heuer erstmals unter der Leitung von Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler steht, wird u.a. mit Nicolette Krebitz‘ Berlinale-Beitrag „AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe“, mit Sophie Rois in der Rolle einer alternden Schauspielerin, die mit ihrem jungen Problemschüler durchbrennt, eröffnet. Die portugiesische Doku „Journey to the Sun“ von Susana de Sousa Dias und Ansgar Schaefer zeigt am Eröffnungsabend das Schicksal von Kindern, die aus dem zerbombten Nachkriegs-Wien zu Gastfamilien nach Portugal geschickt wurden, um sich vom Trauma des Krieges zu erholen.

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Als weiteren Film am Eröffnungsabend präsentiert der belgische Filmemacher Fabrice du Welz, dem heuer auch das Tribute gewidmet ist, die Österreichpremiere seines aktuellen Thrillers „Inexorable“ mit Benoît Poelvoorde als neurotischem Autor mit Schreibblockade. Die Nachtsicht-Schiene startet mit dem Debütfilm „Hatching“ der finnischen Regisseurin Hanna Bergholm, einem Coming-of-Age-Horror-Streifen.

Das Programm gliedert sich in die vier Wettbewerbssektionen Fiction, Documentary, Local Artists und die Jugendkategorie YAAAS!, in denen Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 26.500 Euro vergeben werden. Die Programmschiene Arbeitswelten steht unter dem Titel „Care“, die Reihe Architektur & Gesellschaft befasst sich mit dem Thema „Boden für alle!“. Das Local Artists Special ist heuer dem Linzer Experimentalfilmer Dietmar Brehm gewidmet.

Bespielt werden das Moviemento, das CityKino, das OÖ Kulturquartier und - seit dem Vorjahr zudem - das Central an der Landstraße. Unter den Vorführungen der 148 Filme sind 91 Premieren, hinzu kommen Filmgespräche und Diskussionen. Nach der Corona-Pause feiert auch die Nightline mit musikalischem Abendprogramm ein Comeback. Neben dem physischen Kinoerlebnis sind zehn Festivalfilme auf der Plattform KINO VOD CLUB zu sehen, filmfriend.at bietet zudem eine Kollektion von Filmen früherer Festivalausgaben.

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