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ÖEHV-Team unterliegt Schweden nach starker Leistung 0:1

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Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft ist mit einer starken Leistung gegen eine Topnation in die Euro Hockey Challenge gestartet. Im ersten Match des Viernationen-Turniers musste sich die ÖEHV-Auswahl am Donnerstag in Wien Schweden erst durch ein Tor im Schlussdrittel mit 0:1 (0:0,0:0) geschlagen geben.

„Ich bin super happy mit der Leistung. Natürlich hätte ich lieber 1:0 gewonnen, das wäre auch nicht ganz unverdient gewesen, denn es war doch phasenweise ausgeglichen und wir hatten mehr Schüsse als die Schweden. Wir hatten unsere Chancen“, meinte Teamchef Roger Bader.

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Seine Mannschaft lieferte dem elffachen Weltmeister zur Freude der rund 3.500 Zuschauer ein sehenswertes und überraschend ausgeglichenes Spiel. Im ersten Drittel feuerten Kapitän Thomas Raffl und Co. 20 Torschüsse ab, eine Seltenheit gegen einen Konkurrenten dieses Kalibers. Bei einem Stangenschuss von Dominic Zwerger (8.) hatten die Schweden auch Glück, nicht in Rückstand zu geraten.

Im Mitteldrittel erhöhten die Skandinavier das Tempo. Doch Torhüter Bernhard Starkbaum, in dieser Vorbereitung schon zweimal ohne Gegentor (1:0 gegen Polen und 5:0 gegen Italien), ließ sich nicht bezwingen. Die Hoffnungen auf den ersten Erfolg gegen das Dreikronenteam seit einem 2:1-Sieg vor 75 Jahren beendeten die Schweden aber mit ihrem zweiten Powerplay. Linus Karlsson traf in der 46. Minute. Die dem Treffer vorausgegangene Strafe bezeichnete Bader als „hart“.

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Die Österreicher kämpften noch um den Ausgleich und nahmen Starkbaum für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch am Ende blieb es eine knappe Niederlage. „Es war eine so maximale Intensität, die wir in unserer Liga und die auch die Schweizer nicht kennen. Dass wir da mithalten und teilweise Akzente setzen konnten, macht mich stolz“, erklärte Bader gegenüber der APA. „Der Weg stimmt.“

Die Bader-Truppe darf daher mit viel Selbstvertrauen nach Ostrava reisen, wo Duelle mit zwei weiteren Topnationen anstehen. Am Samstag (12.00) geht es gegen Olympiasieger Finnland, zum Abschluss wartet am Sonntag (16.00) Tschechien. „Finnland ist mit vielen Topspielern defensiv so kompakt, es wird eine Herausforderung, dagegen anzugehen“, blickte Bader voraus.


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