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Selenskyj spricht von neuem Massengrab im Gebiet von Kiew

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einem Interview von einem neuen Massengrab mit 900 Toten im Gebiet von Kiew gesprochen. Sein Sprecher und die Polizei dementierten. „Zum Stand 29. April sind insgesamt 1.187 Leichen von Opfern der russischen Armee im Gebiet Kiew entdeckt worden, wahrscheinlich meinte der Präsident diese Gesamtziffer, als er von über 900 sprach“, so ein Kommentar der Polizei, den der Internetsender Hromadske TV auf Telegram zitierte.

Auch Präsidentensprecher Serhij Nykyforow betonte in der Onlinezeitung „Ukrajinska Prawda“, dass der Präsident die Gesamtzahl gemeint habe. Zuvor hatte eine Äußerung Selenskyjs vor polnischen Journalisten über ein neues Massengrab mit 900 Toten für Wirbel gesorgt.

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Nach dem Abzug russischer Truppen vor knapp einem Monat hatten Funde von teils gefesselten erschossenen Zivilisten vor allem in dem Kiewer Vorort Butscha weltweit für Entsetzen gesorgt. Moskau wies alle Anschuldigungen zurück. Nach dem russischen Einmarsch Ende Februar waren Teile des nordukrainischen Gebiets um die Hauptstadt Kiew knapp einen Monat lang von der russischen Armee besetzt.

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