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Lage in Charkiw laut Selenskyj schwierig

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner abendlichen Videoansprache die Lage im Osten des Landes als kompliziert eingeschätzt. „Wir schlagen die Besatzer in alle Richtungen, in die sie vorzudringen versuchen. Die Lage in der Region Charkiw ist schwierig, aber unser Militär und unser Geheimdienst haben wichtige taktische Erfolge erzielt.“ Im Gebiet Donezk sprengte die ukrainische Armee unterdessen eine Eisenbahnbrücke.

Dabei sei ein russischer Güterzug getroffen worden, wie die Onlinezeitung „Ukrajinska Prawda“ am Freitagabend schrieb. Nach Angaben des Onlineportals „Hromadske“ war unklar, ob es sich um Güterwaggons oder Kesselwagen handelte. Bei der zerstörten Brücke handelte es sich nach Angaben der Zeitungen um eine Verbindung über den Fluss Siwerskyj Donez zwischen den Orten Lyman und Rajhorodok im Osten der Ukraine. Die Eisenbahnverbindung nach Lyman, das im Epizentrum der Kämpfe in der Ostukraine liege, sei damit zerstört.

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Indes lief auch das Training der US-Armee für ukrainische Soldaten in Deutschland an. Dabei gehe es unter anderem um die Bedienung von Haubitzen und Radarsystemen, die Kiew im Rahmen der Militärhilfe zur Verteidigung gegen Russland zur Verfügung gestellt werden, meinte Pentagon-Sprecher John Kirby am Freitag in Washington. Die Ausbildung erfolge in Abstimmung mit Deutschland.

Die ukrainischen Soldaten werden demnach von Nationalgardisten aus Florida trainiert, die vor der russischen Invasion in der Ukraine stationiert waren und dort bereits Soldaten ausgebildet hatten. Washington ist der wichtigste Unterstützer des ukrainischen Militärs. Die USA haben in großem Umfang schwere Waffen an die Ukraine geliefert.


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