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Waldbrände in Sibirien bedrohen erste Ortschaften

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In Russland haben sich nach dem Winterende wieder Waldbrände ausgebreitet und bedrohen bereits erste Ortschaften in Sibirien. „Um 22 Uhr (17 Uhr MESZ) konnte der Waldbrand im Kreis Minusinsk auf einer Fläche von 500 Hektar eingedämmt werden“, gab der Katastrophenschutz am Montag bekannt. Zur Bekämpfung der Brände seien auch Hubschrauber und Löschflugzeuge eingesetzt worden. Insgesamt wüten im Süden der sibirischen Großregion Krasnojarsk derzeit zwölf Waldbrände.

Besonders betroffen ist der Kreis Minusinsk. Dort wurde der Notstand verhängt. Die Löscharbeiten werden durch starke Winde erschwert. Zwischenzeitlich musste eine Fernverkehrsstraße gesperrt werden. Die Behörden bereiteten die Evakuierung der Ortschaften Snamenka und Lugawskoje vor, gaben am Abend aber vorläufige Entwarnung, nachdem die Ausbreitung des Feuers gestoppt werden konnte.

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In Sibirien kommt es immer wieder zu riesigen Waldbränden. Im Vorjahr waren dabei rekordverdächtige 18,2 Millionen Hektar Wald und Steppe verbrannt. Für die Bekämpfung der Feuersbrünste wurden in der Vergangenheit oft auch Soldaten eingesetzt. Die sind allerdings derzeit im Krieg gegen die Ukraine gebunden.

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