Trivago verurteilt: ÖHV fordert, AK soll auch in Österreich genauer hinsehen

Nach einer Verurteilung der Reiseplattform Trivago in Australien fordert Hoteliersvereinigung von der Arbeiterkammer statt „Preisvergleichen für Leberkäse” einmal beim Online-Betrug im großen Stil genauer hinzusehen.

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Wien – Der deutsche Hotel-Suchmaschinenbetreiber Trivago ist in Australien wegen Irreführung von Verbrauchern verurteilt worden. Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) fordert von den heimischen Konsumentenschützern, die Plattform hierzulande ebenfalls unter die Lupe zu nehmen.

„Vielleicht sollte auch die Arbeiterkammer statt Preisvergleichen für Leberkäse einmal beim Online-Betrug im großen Stil genauer hinsehen”, forderte ÖHV-Generalsektretär Markus Gratzer am Mittwoch in einer Aussendung.

Das australische Gericht verurteilte die Suchmaschine. Diese zeige, anders als Trivago in Werbeanzeigen und auf der Website selbst behaupte, nicht die günstigsten Hotels an, sondern die, von denen das Unternehmen die höchsten Provisionen bekomme. „Es ist amtlich: Wer tatsächlich glaubt, dass Buchungs-und Preisvergleichsplattformen Kunden zu den günstigsten Angebote führen, täuscht sich”, so Gratzer. (APA)

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