Heißluftballon musste in der Stadt Salzburg notlanden

Die Besatzung war in der Früh in Kössen in Tirol gestartet. Der Besatzung drohte nach einer längeren Flaute das Gas auszugehen.

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Dem Ballonfahrer gelang es, das Luftfahrzeug auf Höhe der Hellbrunner Brücke sicher auf eine kleine Fläche zwischen Straßen, Bäumen und den Oberleitungen zu setzen.
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Salzburg - Direkt neben einer der am stärksten befahrenen Ein- und Ausfallstraßen in der Stadt Salzburg, der Alpenstraße, ist am Montagnachmittag ein Heißluftballon notgelandet. Die Besatzung war in der Früh in Kössen in Tirol gestartet und nach Salzburg gefahren, wo wegen einer Flaute über Teilen der Stadt schließlich das Gas auszugehen drohte.

Dem Ballonfahrer gelang es, das Luftfahrzeug auf Höhe der Hellbrunner Brücke sicher auf eine kleine Fläche zwischen Straßen, Bäumen und den Oberleitungen zu setzen. "Wir versuchten, die Höhe zu ändern, um eine Strömung zu finden. Als noch das Gas zur Neige ging, mussten wir uns um eine Landestelle umschauen", sagte der Pilot zu einem Pressefotografen.

Weil sich die Windrichtung mehrmals änderte, kam die zunächst angedachte Landung auf einem Feld in der Nähe des Schloss Hellbrunn nicht mehr infrage. Der Pilot entschied sich darum aus Sicherheitsgründen dazu, den Ballon auf dem Grünstreifen zu landen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. (APA)


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