„...for future“ ist der „Anglizismus des Jahres“

Greta Thunberg hat die Klimabewegung "Fridays for Future" ins Leben gerufen.
© PONTUS LUNDAHL

Der Ausdruck „...for future“ ist zum „Anglizismus des Jahres 2019“ gekürt worden. Es handle sich um eine sogenannte Phraseoschablone – eine Redewendung mit Leerstelle, die mit verschiedenen Wörtern ergänzt werden könne, hieß es von der Jury in Berlin am Dienstag.

Mit Blick auf die von der Schülerin Greta Thunberg losgetretene Fridays-for-Future-Bewegung teilte Jurychef Anatol Stefanowitsch mit: Dass eine schwedische Muttersprachlerin einen englischen Slogan präge, der weltweit aufgegriffen werde, bis er zu einem allgemeinen Ausdruck für klimabewusstes Handeln werde, zeige, dass die englische Sprache längst allen gehöre und nicht mehr nur den traditionell englischsprachigen Ländern. (dpa)

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