Skiproduzent Kästle verzeichnet „historisches Umsatzwachstum"

Geschäftsführer Tinzl sprach von einem Comeback der Marke Kästle im alpinen und nordischen Weltcup. Konkrete Zahlen gab das seit 2018 in tschechischem Eigentum befindliche Unternehmen aber nicht bekannt.

  • Artikel
  • Diskussion

Bregenz – Der Skihersteller Kästle hat anlässlich der internationalen Sportartikelfachmesse ISPO in München von einem „historischen Umsatzwachstum von 25 Prozent“ im Jahr 2019 berichtet. Konkrete Zahlen gab das in tschechischem Eigentum befindliche Unternehmen aber nicht bekannt. Mit kräftigen Investitionen in Tschechien und Hohenems wolle man die Weichen für weiteres Wachstum stellen, hieß es.

Kästle-Geschäftsführer Clemens Tinzl ortete ein „ereignisreiches Jahr 2019“ und sprach von einem massiven Ausbau des Produktportfolios sowie vom Comeback der Marke Kästle im alpinen und im nordischen Weltcup. Zum starken Umsatzwachstum hätten etwa die Einführung der Kinderski im alpinen Bereich sowie die Rückkehr im nordischen Segment beigetragen.

Serienproduktion in Tschechien

Während die Skientwicklung aller Alpinmodelle am Hauptsitz in Vorarlberg erfolge, werde die Serienproduktion in Nove Mesto na Morave durchgeführt. In der Hohenemser Manufaktur sei die Produktionsmenge seit Jahren konstant und auf Forschung und Entwicklung, Kleinserien sowie die Herstellung der alpinen Rennski fokussiert. „Durch die Nutzung von Synergien zwischen der Produktion in Tschechien und dem Headquarter in Hohenems war es uns möglich, in kürzester Zeit Innovationen im Skibau umzusetzen“, sagte Tinzl. Mit kräftigen Investitionen an beiden Standorten wolle Kästle „die Weichen für weiteres Wachstum stellen“, so Tinzl. (APA)

10x Wanderausrüstung zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte