Ex-Finanzminister Müller wird interimistischer FMA-Chef

Der Posten werde nach dem Abgang von Klaus Kumpfmüller zur Hypo Oberösterreich ausgeschrieben und solle bis Ende April nachbesetzt werden.

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Ex-Finanzminister Eduard Müller wird interimistisch Ko-Chef der Finanzmarktaufsicht (FMA).
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Wien - Eduard Müller, Finanzminister der Übergangsregierung, wird interimistisch Ko-Chef der Finanzmarktaufsicht (FMA), schreibt die "Presse". Das habe der FMA-Aufsichtsrat am Dienstag beschlossen. Der Posten werde nach dem Abgang von Klaus Kumpfmüller zur Hypo Oberösterreich ausgeschrieben und solle bis Ende April definitiv nachbesetzt werden. Müller ist derzeit Sektionschef im Finanzministerium.

Kumpfmüller müsse rund sechs Monate warten (Cooling-off-Phase), bis er vom FMA-Vorstand in den Banken-Chefsessel wechseln kann und brauchte dafür eine rasche Auflösung seines Dienstvertrags bei der FMA. Man habe sich darauf geeinigt, Kumpfmüllers Vertrag "aus wichtigen Gründen" per 31. Jänner einvernehmlich zu lösen. Kumpfmüller erhalte knapp drei Monate an Zahlungen, was laut "Insidern" rund 70.000 Euro entspreche, so die "Presse".

Kumpfmüller könne damit im Sommer in die Hypo Oberösterreich wechseln. Weiterhin dem FMA-Vorstand gehört Helmut Ettl an. (APA)

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