Nach Burgenland-Wahl: Astrid Eisenkopf wird LH-Stellvertreterin

Landeshauptmann Doskozil hat personelle Weichenstellungen nach der Landtagswahl bekanntgegeben. Nach dem Abgang der FPÖ wird Landesrätin Astrid Eisenkopf seine Stellvertreterin.

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Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrätin Astrid Eisenkopf.
© HERBERT NEUBAUER

Eisenstadt – Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat am Donnerstag in Eisenstadt personelle Weichenstellungen nach der Landtagswahl bekanntgegeben. Nach dem Abgang der FPÖ aus der Regierung wird Landesrätin Astrid Eisenkopf Landeshauptmannstellvertreterin, teilte Doskozil nach dem SPÖ-Parteivorstand mit. Klubobmann wird wieder Robert Hergovich, der diese Funktion schon einmal innehatte.

Als alleiniger Landesgeschäftsführer wird zukünftig Roland Fürst amtieren, der die Geschäftsführer-Agenden seit Juni des Vorjahres gemeinsam mit Christian Dax ausgeübt hatte. Dritter Landtagspräsident wird der Bürgermeister von Pinkafeld, Kurt Maczek. Sein Personalvorschlag sei vom Landesparteivorstand einstimmig angenommen worden, betonte Doskozil.

📽 Video | Interview mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil

Eisenkopf, seit 2015 in der Landesregierung, habe nicht nur in einer schwierigen Situation im Bezirk Eisenstadt ein gutes Wahlergebnis zustande gebracht, sondern auch ihre Arbeit in der Regierung "durchaus exzellent absolviert", so der Landeshauptmann. Was die Alleinbesetzung des Landesgeschäftsführers betrifft, habe man diskutiert. Hier gebe es "viele Facetten". Dax werde künftig eine "spezielle Rolle" einnehmen - nicht nur als Landtagsabgeordneter und im Klub, er werde sich speziell um die Stadt Oberwart kümmern, um hier bei der in zwei Jahren stattfindenden Gemeinderatswahl einen guten Erfolg einzufahren.

Die SPÖ befinde sich nun in einer Situation, wo man auf der einen Seite eine Alleinregierung habe. Es habe auch noch nie die Situation gegeben, dass alle anderen Parteien der SPÖ als Opposition gegenüberstanden. Hier sei ganz wichtig, dass der Landtagsklub von Erfahrung zusammengehalten werde. "Da muss es eine Linie geben", und deshalb sei sein Vorschlag auf Hergovich gefallen. Hergovich hatte die Funktion des SPÖ-Klubchefs bereits am Beginn der rot-blauen Koalition von Juli 2015 bis Ende 2017 ausgeübt. (APA)


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