Haie verlieren in Linz: Jetzt hängt die Rote Laterne endgültig in Innsbruck

Die Qualifikationsrunde startete für den HC Innsbruck mit einer 
3:6-Niederlage in Linz. Am Samstag (17.30) kommt Villach in die Tiwag Arena.

  • Artikel
  • Diskussion
Für Christof Kromp (l.) und Sacha Guimond (r.) war in Linz (Koudelka/mitte) nichts zu holen.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Linz – In den „Play-off-Modus“ wollten die Haie zum Auftakt der EBEL-Qualifikationsrunde in Linz schalten. Es blieb aber alles beim Alten. Die Tiroler zeigten ein ordentliches Startdrittel, um in der Folge verdient zu verlieren und nach dem 3:6 mit der zwölften Niederlage in Serie im Gepäck die Heimreise anzutreten. Vor dem morgigen Heimspiel gegen Villach (17.30 Uhr) stellt die Suche nach positiven Ansätzen im Haifischbecken eine echte Mammutaufgabe dar:

Gleich zu Beginn waren es die Linzer, die eiskalt zuschlugen: Nach 25 Sekunden des ersten Powerplays drückte Brian Lebler die Scheibe zum 1:0 für die Gastgeber über die Linie (4. Minute). Ein bitterer Start für die ersatzgeschwächten Haie, die – neben den Langzeitverletzten (Pedevilla, Sedivy, Wachter) – mit Jan Lattner auch noch einen der Lichtblicke der bisher von Schatten geprägten Saison vorgeben mussten. Dass Angreifer Jesper Thörnberg außerdem nur angeschlagen aufs Eis schritt, kam erschwerend hinzu.

Doch wer geglaubt hatte, die Innsbrucker würden sich nach dem frühen Nackenschlag ihrem Schicksal ergeben, wurde eines Besseren belehrt: Nach wunderschönem Herbert-Assist traf Joel Broda zum 1:1-Ausgleich (7.). Es entwickelte sich ein flottes Match mit Chancen auf beiden Seiten. Es trafen aber nur die Linzer durch Schofield zum 2:1 (13.). Und das obwohl die Haie durch Paulweber, Herbert, Lammers und Broda einige Möglichkeiten vorgefunden hatten.

Nach einem Puckverlust von Neuzugang Snuggerud gab es dann nach sechs Minuten des zweiten Drittels durch Umicevic den nächsten Nackenschlag in Form eines Linzer Treffers. Wie auf einer schiefen Ebene rollten die Blackwings-Angriffe in der Folge auf Haie-Goalie Darling zu – das 4:1 in der 29. Minute war die logische Folge, der Anschlusstreffer durch Tyler Spurgeon nur ein kleiner Hoffnungsschimmer (31.).

Nach einem Darling-Fehler gelang Linz der fünfte Treffer, nur 30 Sekunden später antworte Lammers mit dem 3:5 aus Haie-Sicht. Fehlende Moral konnte man den Tirolern trotz des 6:3-Endstands sicher nicht vorwerfen ...

Trotzdem zeigt die zwölfte Niederlage in Serie (der letzte Sieg gelang am 26.12. beim 6:1 gegen Dornbirn), dass der Traum vom Play-off allen Durchalteparolen zum Trotz mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in Erfüllung gehen wird. Morgen (17.30 Uhr) kommt Villach in die Tiwag-Arena.


Kommentieren


Schlagworte