Ringer wollen in Rom für Furore sorgen

Die Inzinger Michael Wagner und Aker Al-Obaidi kämpfen bei der Ringer-EM ab Dienstag um Edelmetall, Martina Kuenz verteidigt ihre Silbermedaille.

Bereit für die EM: Die Inzinger Ringer Aker Al-Obaidi (l.) und Michael Wagner trainieren für den ersten Saisonhöhepunkt.
© RSCI/Draxl

Rom – Das malerische Rom ist immer eine Reise wert. Für die Inzinger Ringer soll sich der Städtetrip in die italienische Hauptstadt diesmal besonders lohnen. Bei der Ringer-EM geht es ab Dienstag um Edelmetall. Den Anfang machen die Inzinger Michael Wagner (bis 82 kg) und der ursprünglich aus dem Irak stammende Wahl-Inzinger Aker Al-Obaidi (bis 67 kg), die größten Hoffnungen auf Edelmetall darf sich wieder Martina Kuenz machen.

Die amtierende Vize-Europameisterin weilt bereits in der Ewigen Stadt, um sich optimal auf das erste Saisonhighlight vorzubereiten. „Natürlich will ich meine Medaille verteidigen oder vielleicht die Farbe wechseln“, träumt die 25-jährige Zirlerin, die ab Mittwoch im Einsatz ist, sogar von Gold.

Polizeisportler Wagner kann bisher WM-Platz acht (Paris 2017) und einen zehnten Platz bei einer EM als Top-Resultate vorweisen. Geht es nach dem 27-jährigen Kraftpaket, soll sich das ändern: „Ein Top-fünf-Platz wäre das Ziel. Ich habe nur noch ein paar Ringer-Jahre vor mir und da will ich bei möglichst jedem Großevent etwas mitnehmen!“ Erneut für eine Überraschung gut sein könnte Al-Obaidi: Sein Stern ging im Sommer 2019 mit Sensations-EM-Bronze im Juniorenbereich auf.

Mit Daniel Gastl lässt eine andere Ringer-Größe des RSC Inzing die EM aus, um sich voll auf die Olympia-Qualifikation (Ende März in Budapest) zu konzentrieren. Wagner („Ich bin voll motiviert“) und Kuenz wollen beides unter einen Hut bringen. (ben)


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