Maierhofer verschießt: WSG Tirol zog in der Elfer-Lotterie die Niete

Der Traum vom Cup-Halbfinale platzte für die WSG Tirol vom Elfmeterpunkt. Nach einem 2:2 nach Verlängerung unterlag der Bundesligist Austria Lustenau 4:5 im Elfmeterschießen.

Lustenau wurde für die WSG Tirol tatsächlich zum Schreckgespenst.
© GEPA pictures/ Oliver Lerch

Lustenau – Ausgerechnet Neuzugang Stefan Maierhofer wurde zum tragischen Helden beim Cup-Aus der WSG Tirol gegen Austria Lustenau. Der Stürmer-Routinier verschoss den entscheidenden Elfmeter – und so zog der Bundesligist im Ländle nach einem harten Cup-Fight den Kürzeren.

Dabei war die Silberberger-Elf in der 46. Minute standesgemäß durch Zlatko Dedic in Führung gegangen. Feyrer (63.) und Mayer (99.) in der Verlängerung drehten die Partie zugunsten der Hausherren, weil Wattens das Fußballspielen beinahe komplett einstellte. Benjamin Pranter glich noch einmal aus (105./Handelfmeter). Bei einem Pfostenschuss von Yeboah kurz vor Schluss war Fortuna nicht mit den Kristallstädtern im Bunde.

Stefan Maierhofer verschoss den entscheidenden Elfmeter.
© GEPA pictures/ Oliver Lerch

Nur Maierhofer traf nicht vom Punkt

In der Nerven-Lotterie Elfmeterschießen zog die WSG in Person von Stefan Maierhofer dann eine Niete (setzte den Ball über das Tor), während alle anderen Schützen trafen. Nach dem FC Wacker Innsbruck (Freitag/im Elfmeterschießen gegen St. Pölten) durfte somit der nächste Zweitligist über den Halbfinal-Einzug jubeln.

>>> Wacker rang St. Pölten nieder und steht im Cup-Halbfinale

Die Generalprobe für den Rückrunden-Auftakt in der Bundesliga in einer Woche gegen Rapid Wien ging für die Tiroler ordentlich schief. Auf Thomas Silberberger und das Bundesliga-Schlusslicht wartet noch gehörig Arbeit. (TT.com)

Uniqa ÖFB-Cup - Viertelfinale

SC Austria Lustenau - WSG Tirol 5:4 i.E. (0:0,1:1,1:1)

Lustenau, Planet Pure Stadion, SR Gishamer.

Tore: Feyrer (63.), Mayer (99.) bzw. Dedic (46.), Pranter (105./Handelfmeter)


Kommentieren


Schlagworte