Tirolerin Ruprecht zum Saisonstart in Moskau mit Band Siebente

Neue persönliche Punktebestleistungen stimmen die 27-Jährige in Richtung Olympia-Qualifikation zuversichtlich.

Nicol Ruprecht lieferte in Moskau eine starke Vorstellung ab.
© GEPA pictures/ Mario Kneisl

Moskau – Die Tirolerin Nicol Ruprecht hat am Wochenende als Siebente im Bandfinale des Grand Prix von Moskau einen geglückten Auftakt in ihre letzte Saison in der Rhythmischen Gymnastik hingelegt. Die 27-Jährige hat mit der Olympia-Qualifikation im Visier ihre Programme umgekrempelt, in Russlands Hauptstadt erhaltene Punktebestleistungen mit dem Band (18,550 Zähler) und Ball (19,150) bestätigten ihren Weg.

"Ich bin jetzt sehr optimistisch, auch wenn noch viel Arbeit auf mich wartet", sagte Ruprecht. "Ich will mir für meine letzten Wettkämpfe eigentlich selbst nicht allzu viel Druck machen und sie auch genießen können. Doch dass ich jetzt erkannt habe, dass meine Olympia-Chance realistisch lebt, macht es natürlich noch motivierender." Bei den Weltcups im April und den Europameisterschaften im Mai werden die letzten Olympia-Startplätze für Tokio vergeben.

Ruprechts Kürprogramm 2020 mit zwei komplett neuen Übungen (Reifen, Band) und zwei stark überarbeiteten (Keulen und Ball) verfügt über einen deutlich erhöhten Schwierigkeitswert. Insbesondere scheint die bisherige Schwäche Band ausgemerzt. Die Auftritte mit dem Reifen und den Keulen misslangen der Wahl-Wienerin noch, sie wurde unter 39 Konkurrentinnen in der Mehrkampfwertung 19. ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: "Für diesen frühen Zeitpunkt war Nicol erstaunlich stark." (APA)


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