Noch keine Panik bei der WSG Tirol nach dem unnötigen Cup-Aus

Nach dem vermeidbaren Aus im Viertelfinale des ÖFB-Cups gegen Austria Lustenau heißt der Alltag bei der WSG Swarovski Tirol nun wieder Bundesliga-Abstiegskampf.

Auch die Mitspieler trösteten Elfmeter-Pechvogel Stefan Maierhofer. Die WSG Tirol leckt nach dem Aus im ÖFB-Pokal ihre Wunden.
© GEPA pictures/ Oliver Lerch

Von Tobias Waidhofer

Wattens – Um im Bild zu bleiben: Es war ein aufgelegter Elfmeter, dass am Tag nach dem Cup-Aus in Lustenau (4:5 i.E.) österreichweit besonders vom Fehlschuss Stefan Maierhofers berichtet wurde. Wie man den „Major“ kennt, versteckte sich der Angreifer am Tag danach aber nicht und ließ seine knapp 33.000 Facebook-Follower wissen: „Ihr könnt mir glauben, dass ich wieder aufstehe.“

Das muss die ganze WSG nach dem verpatzten Pflichtspiel-Auftakt 2020 tun. „Ärgerlich“, meldete sich gestern Trainer Thomas Silberberger zu Wort. „Denn der Aufstieg war absolut möglich.“ Weil aber Top-Chancen vergeben und einmal bei einer Standard-Situation die Konzentration fehlte, ging es ins Elfmeterschießen. Und jeder, der einmal eines mitgemacht habe, wisse, „dass dort viel Glück entscheidet“. Lange hadern will man bei der WSG jetzt nicht: „Es nützt eh nichts, wir haben gewusst, dass es mega-eng wird. Und die Top vier der zweiten Liga und die hinteren vier der Bundesliga sind nicht weit voneinander entfernt.“ Dass die Austria aus Lustenau ersatzgeschwächt angetreten war, muss in diesem Zusammenhang allerdings auch erwähnt werden. Von fehlender Durchschlagskraft oder offensiver Tiefe wollte der Trainer aber nichts wissen: „Wir hatten genügend Sitzer.“

Das zentrale WSG-Ziel bleibt aber ohnehin der Klassenerhalt – und so wird diese Woche alles auf das Gastspiel bei Rekordmeister Rapid (Sonntag) ausgerichtet. Und es gab ja trotzdem noch etwas Erfreuliches in Vorarlberg: „Das starke Comeback von Cabrera hat mich sehr gefreut.“ Andere Tiroler Akteure haben indes noch deutlich Luft nach oben ...

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